Teekleidung für Männer

Am letzten Mittwoch fiel beim Falten der Teebeutel auf, dass sie wie zusammengelegte Oberhemden aussehen und das gab gleich die Inspiration für den 3.Tee-Mittwoch bei der Müllerin.






Allerdings ist zu bezweifeln, ob Banker ihr Tagesgeschäft mit Hagebutte schaffen.

 


schlicht vermustert












Wie die Sendung mit der Maus mal wunderbar erklärt hat, werden Teebeutel aus Bananenblättern hergestellt, sehr stabil und auf ihnen lässt sich gut zeichnen - mein Teegott! Zwischen den Hörnern trägt er sonst Teebeutel, aber die waren zum Aufbrühen unterwegs. Den meinigen lass ich heute erkalten, denn wer braucht bei zu erwartenden 31 Grad heißen Tee.








TEE- Gemustertes

Ein so schönes Thema, auf den Teezug in diesem Monat bei der Müllerin muß ich unbedingt noch schnell aufspringen.

Solche knackig rote Farbe des Hagebuttentees möchte man gern auch zum Schreiben nutzen können, gibt es doch verkleckert immer prima Flecke. Es zeigt sich aber, dass eine feine Linie extrem hochpigmentiert sein muß, ehe Farbe erkennbar ist.


Als superblasses Grauviolett könnte man den Ton beschreiben, mehr kommt nicht rum.



Als Geheimschrift würde dieser Farbton wohl am ehesten geeignet sein, zumal Pflanzenfarben nicht lichtecht sind.





Die Form der Teebeutel und ihrer Anhänger scheinen international sehr ähnlich. Die meisten Bammelteile sind Rechtecke mit abgeschrägten Kanten. Heute meine Mustervorlage auf Teebeutel, die wir beim Patina-Kurs intensivst eingesetzt haben. Ein geschenkter Kannenstempel fand sich auch noch.


Die nachgebaute Faltung bringt neue Ideen für kommende Woche.




Inselauszeit

Viel zu schnell zurück, dieses Jahr gab es nur einen kleinen Urlaub - auf einer Insel, was immer nach Palmen klingt, es war aber eher eine kühle Insel - Island. Vielen Dank für eure lieben Wünsche!
Von der Wärme in den krachkalten nassen Herbst und nun zurück in den Sommer hier, das fühlt sich seltsam an.
 

Das Wetter war nur an einem Tag wirklich sonnig, der Rest wild und stürmischgrau. Immer neue so spannende Wolkenformationen bildeten sich in kurzer Zeit.




 
Einen Geysir in echt ausbrechen zu sehen, ist schon etwas Besonderes. Dieser hier tat es alle 8-10 Minuten und die erschreckten und verzückten Schreie der Touristen waren genauso ausdauernd, wie das permanente Halten der Handys und Fotoapparate.



Gullfoss - ein gigantisch großer, zweistufiger Wasserfall. Ganz links am Bildrand sieht man winzige Menschen im Gischtdunst, mal so zum Größenvergleich.



Ein uralter Kratersee, Kerið Crater Lake, läßt sich am Kraterrand und in Seehöhe umrunden.















Bemooste Lavaformationen gefielen mir besonders.

Bei klarem Himmel eine Wanderung begonnen, aber schnell änderte sich das Wetter und hat uns dann mit heftigem Regen erwischt. Nichts mehr mit toller Aussicht auf den Hügeln, der Abstieg war rutschig auf dem steinigen Boden, aber alle sind heil runtergekommen.

 Wilde Schönheit! 



 Reykjavik kann auch farbig



 Das  Zentrum von R. ist überschaubar, man findet viele herrliche Cafés , die dort Kaffi heißen.


HARPA - das großes Konzerthaus, kubistisch mit Glaswaben verkleidet, ein Fototraum. Damit könnte ich Seiten füllen.


Kleine Sprachhilfe an einer sehr schicken Boutique.  


Wir haben die Insel in jedem erdenklichen Grün gesehen, von schmutziggrau bis postkartengrün! So wechselhaft das Wetter, so auch das Grün - es war in jeder Hinsicht ein Erlebnis.









Küchendruck von der Rolle

Küchenpapier scheint ein Universalerfindung zu sein, ich las schon die verrücktesten Verwendungen. z.B. als Vorlage fürs Quilten .Die leichte Perforation, meist gemustert, hat es mir angetan, denn ich bin schnell von Strukturen fasziniert.
Ein flottes Experiment kurz vor der Blogpause. Die Strukturen auf ein Foto zu bekommen, geht ganz wunderbar und viel leichter als gedacht. Mit Klebeband habe ich ein Stück Küchenpapier sorgfältig aufgeklebt, einmal Paketband und einmal ganz schmales benutzt. Ab in den Laserdrucker,
die Hitze verformt das Papier stark, wo es mit Klebeband Kontakt hat. Mehr aber auch nicht, der Kleber hält . Da ich schon allerhand Nicht - Drucker-Vorgeschriebenes durchgeschickt habe, war ich optimitisch.


Die Perforationen erscheinen nun als weiße Punkte. Wie man das jetzt weiter nutzen kann, werde ich probieren. Da es viele verschiedene Sorten gibt, wird nun beim Einkauf immer mal das Punktmuster ganz genau in Augenschein genommen. Das Ergebnis sagt mir jedenfalls sehr zu.


Ganz auf den letzten Pfiff schicke ich das zu Frau nahtlusts Fotografie-Sommerthema.



Eine kleine Pause hier - Auftanken ohne Netz und doppelten Boden. Bis bald!


Papier küsst Stoff

Zu einer Stoffspielerei hier wollte ich Smok, der  mich immer sehr begeistert, aber kaum noch praktiziert wird, für einen Buchdeckel benutzen. Weit war ich im ersten Versuch nicht gekommen.
Der Stoff mußte wieder gelöst werden, weil er Falten schlug. Inzwischen ist er neu kaschiert, faltenfrei und erfüllt seine Aufgabe standesgemäß. 14 x 14 , die Stoffgröße maximal genutzt.


Das Vorsatzpapier ist ein gut abgelagertes Blatt aus meinem allerersten Marmorierkurs.


Die Beweglichkeit mit dem Smokrücken ist komfortabel, aber ich habe alles etwas unorthodox verarbeitet. Die genähten Lagen sind nicht extra verbunden mit Gaze oder so.






Da das Schmuckelement nur am Buchrücken ist, sieht es ziemlich schlicht aus und könnte noch etwas vertragen. Mal sehen womit es gefüllt wird. So ganz jungfräulich ist ein Beginn für mich immer schwierig.


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