Texturen der Natur (9) - Baumpilz und Baumstumpf

Auch im neuen Jahr geht es weiter mit unserem Langzeitprojekt ,Texturen der Natur nachzuspüren. Frau Ulkau und ich arbeiten weit voneinander entfernt, genau an den selben Bildern, von denen immer je eines aus dem eigenen Fotoarchiv stammt. Unter dem Label Texturen findet ihr alle bisherigen Umsetzungen bei uns im jeweiligen Blog. Heute treten wir zum neunten mal an. Eine Baumpilzgruppe steuerte Ulrike bei und das Foto eines Baumstumpfes ist von mir .

 
 













Jede hat ein Buch, in dem wir die Quintessenz unserer Ergebnisse sammeln.
















Die Baumpilzgruppe von Ulrike war die größere Hürde für mich. Im wahrsten Sinne des Wortes schwammig. Diese so weichen Formen hinzubekommen, ohne, dass es nach langweiligem Einerlei aussieht, war schwer.




  

 Wie meist wurde mit verschiedenem Werkzeug experimentiert.


 

Es hat etliche Blätter gebraucht, ehe ich dem Rythmus der Pilze wirklich nahe kam und sie sollten

direkt ins Buch landen. Ein Gelingen dieser Art hängt von so vielem ab. Herzklopfen.

 


 

   Voilá!

Beim Baumstumpf hatte ich sofort klare Bilder im Kopf, die es nun galt umzusetzen.

 








Ich konnte mir verschiedene Ansätze vorstellen, die ich auch probiert habe und dann auch gern alle im Buch haben wollte, da so verschieden und doch so passend in meinen Augen. So gibt es nun tatsächlich drei Varianten Umsetzung zum Baumstumpf, was aber die Ausnahme bleiben wird.
















Dieses zwei sind näher an einer Naturstudie.
 
 











Hier der Versuch kalligrafisch zu arbeiten.

In diesem graunassen Januar ist das Fotografieren immer noch speziell, so dass es hier eine Mischung aus Kunst- und Naturlicht gibt.

Jetzt freue ich mich wie eine Schneekönigin auf die Umsetzumg meiner Texturenpartnerin , denn das ist für uns immer der Höhepunkt am Tag der Veröffentlichung, zu sehen wie der andere gearbeitet hat. 

Wir bleiben dran! Mal sehen welchen Bildern wir uns beim zehnten Mal stellen. So vieles ist verlockend! Die Natur und das gemeinsame Arbeiten.




12 von 12 minus 4

Vorhaben sind gut, aber es klappt nicht immer alles wie geplant, wenn das Leben hineingrätscht.
So habe ich gestern die 12 Bilder nicht geschafft, deshalb auch nicht verlinkt bei caro, um aber im Rythmus zu bleiben, zeige ich sie doch.















Es ist noch sehr dunkel draußen

                                                            und ausreichend kalt!
















Ingwertee und ein kleines Müsli starten mit mir in den Tag.















Allerhand Büroarbeit ist fällig.
















Auf dem Weg zu unserem kleinen Markt.
















Viele tragen inzwischen auch im Freien beim Einkauf die Maske. Heute ist aber nicht viel los, der Wind ist eisig.

Danach gleich zur Biblothek mit korrekter Kontrolle aller notwendigen Dokumente zur Zeit. Das braucht genauso lange, wie die schnelle Suche nach einer bestimmten Wanderkarte.















Mittag fällt aus, ein Anruf und ich fahre mit der Straba quer durch die Stadt. Omaeinsatz.

Der Tag endete abends bei Chi-gong und Tai-chi mit einer Freundin per Videoanleitung, da wir als Gruppe seit Oktober nicht mehr üben können.

Im Februar schaffe ich dann hoffentlich wieder 12 Fotos.



Kunst trägt uns

Das neue Jahr hat begonnen und Weihnachten und der Jahreswechsel sind hier im Blog nicht aufgetaucht. Sie fanden statt, auch bei uns und sogar in ziemlicher aktionsreicher Dichte. Das erste Weihnachten mit Énkelmaus, der Trubel war groß, die Vorhaben und Werkeleien davor auch.

Ich wünsche uns sehr, das wir hier weiterhin Kontakt halten, gesund und mit Zuversicht in die doch manchmal nebulöse Zeit blicken. Uns gegenseitig inspirieren und immer voneinander lernen können. Die Kontakte, die sich über die Jahre des Bloggens ergeben haben,  möchte ich nicht mehr missen! Dafür bin ich diesem Medium sehr dankbar.

Besondere Geschenke und Gaben zu sehen, erfreut die Sinne und regt an. Ich hoffe es geht auch so.

Wie nahrhaft wichtig Kultur ist, ist keine Frage für mich. Für viele kulturuelle Einrichtungen war die Onlinepräsenz die einzige Möglichkeit Kontakt zu halten.  Sehr toll fand ich z.B. zum Pandemiegeginn eine Aktion des Gettymuseums Los Angeles, von dem ich in einem Blog las.
Es wurde aufgerufen Bilder des eigenen oder anderer Museen zu Hause nachzustellen mit den Dingen, die gerade vorrätig und per Foto einzuschicken. Eine geniale Idee, wie ich finde.



 

Zu meinem Erstaunen bekam ich von meiner Tochter, ohne das sie von meiner Begeisterung wußte, ein kleines Buch zum Fest 20 , in dem das  Gettymuseum viele Einsendungen veröffentlicht hat. Eine Quelle der Inspiration, der Lebenfreude, der Lust am Gestalten. Immer wieder nehme ich dieses Teil in die Hand und schließe es mit beseeltem Gesicht - einen besseren Ausdruck finde ich gerade nicht. Es ist köstlich, weckt die kreativen Lebensgeister!

Ich bin mir sicher, nie wieder vergißt ein Mensch das Kunstwerk, welches er so nachgestellt hat. Kein Kontakt als purer Betrachter könnte intensiver sein.

Die "Dame mit dem Hermelin" von da Vinci  hing bei meinen Elteren viele Jahre, damit  bin ich sozusagen groß geworden. 


Als eine Einrichtung in Wittenberg so etwas im Sommer zu Cranach machen wollte, konnten die Jüngste und ich nicht widerstehen. Die Suche eines geeignteten Bildes war nicht so einfach, weil es vorrangig Porträts und biblische Darstellungen sind, denen man schwer Humor abringen kann, trotzdem war das ein sehr intensiv fröhlicher Nachmittag.

  Lucas Cranach  "Judith mit dem Haupt des Holofernes" 1530 (Dessau/Wörlitz)

"Bildnis einer Frau" 1508 (Bern)

Alles was Haus und Hof hergaben, wurde benutzt: Plastiktüte, Küchenpapier, Gipsbüste, Stoffreste aller Art...Ihr glaubt gar nicht wieviel Aufnahmen wir gemacht haben, ehe wir etwas zufrieden waren. Licht Blickwinkel, Haltung...

 


 Mein Geburtstagsgruß hält noch tapfer, obwohl er mit der Post reiste und grüßt jeden Morgen.

 


Um Blumen zum Jahreswechsel muß ich mich nicht kümmern, sie kommen ganz allein und erfreuen in der dunklen Jahreszeit besonders.

Hier bleibt traditionell alles noch ein wenig stehen und muß nicht sofort weichen. Ein Quell der Freude war die viele liebe Post, die mich erreichte. Ich bedanke mich sehr herzlich !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! 

Hoffentlich schaffe ich es wieder hier öfter, dann wird es auch nicht so üppig .

Verlinkt zu https://holunderbluetchen.blogspot.com/

Zaubergarten der Schrift - Verlosung

Das Jahresprojekt der Gruppe Papiergeflüster in Dresden ist die Erarbeitung eines Kalenders, von dem es schon mehr als 10 gibt. Mit einem demokratisch gewählten Thema, gehen wir auf Ideensuche, experimentieren kalligrafisch und diskutieren, korrigieren ,verwerfen. Mari Bohley ist uns eine stete Hilfe und bewahrt uns vor Irrwegen.
Die Autoren der Blätter wechseln, je nach Zeit, Vermögen und Können. Die Arbeit an diesem Kalender war speziell. Denn die sonst realen Treffen liefen in den ersten Monaten nur über Zoom und waren auch nicht für alle möglich. Wie haben wir es im Sommer genossen, uns real zu sehen und unsere Papiere zu betrachten.

Und noch mehr haben wir uns gefreut, dass er auch in diesen Zeiten gedruckt werden konnte, denn das war alle vage.

 

Die Lichtverhältnisse sind gerade desaströs für gute Bilder.





 

Ein paar Ausschnitte der Kollegen zum neugierig machen.


Wie schon in den letzten Jahren möchte ich einen dieser Stücke verlosen.Wer noch ein Geschenk braucht oder gern selber diesem Kalender ein Zuhause geben möchte, schreibt mir bis Samstag 22.oo Uhr einen Kommentar: Ob ihr gern schreibt, warum, wie oft.......Alle kommen in den Lostopf, auch die Instagrammer und am 4. Advent wird verkündet, wer von der Fee geküßt worden ist.

Unser Kalender mißt 48 x 22 cm . Und wer so gar kein Losglück hat, hat die Möglichkeit ihn hier zu bestellen.
Dort kann man sich auch alle anderen Kalender unserer Gruppe als pdf ansehen.

Ich drücke euch die Daumen!

19.12. 21 Die Adventsfee hat buntewerkelei gezogen, die sich auf Instagram beteiligt hatte. Vielen Dank fürs Dabeisein und eure feinen Kommentare.

12 von 12 Dezember 21

Schon lange schaue ich bei Caro vorbei und nun gibt es hier einfach mal ne Premiere und wird nicht erst ins neue Jahr verschoben als Vorhaben. Zuviel wird gerade verschoben.


Mein winterlicher wilder Morgengruß


Wir haben den ganzen Dezemer schon Weihnachtsfreuden, von der großen Tochter gab es einen besonderen Kalender mit ganz nachhaltigen Dingen und Spenden. Heute war es die Unterstützung eines Kölner Frauenhauses.















Schnell vorm Frühstück schauen, ob die letzte Perle für die Auftragskette gelungen ist.


Ein Nachbar ist zur Kur und seit 4 Wochen wird sein Wellensittich versorgt.















Danach die Post für die Freundin beenden.


 

 Wieder etwas von der reichen Qiuttenernte zu Gelee verarbeitet, aber immer sind noch welche da. Geschenke aus der Küche mag ich gern.
















Schnell eine kleine Maschine aufhängen.
















Im Flur erfreut mich zur Adventszeit immer ein besonderes Geschenk einer Freundin, eine winzige Glücksbotin aus Papier.
















Reperatur per Holzleim. Der Räuchermann - ein Geschenk meiner Eltern, als wir eine ganz junge Familie waren wird gehütet.















Der Lieblingsmann hatte einen feinen Salat gemacht und dann gab es eine Lesepause.















Adventskaffee bei der Schwiegermama, die Berge an leckeren Plätzchen gebacken hatte.

















So viele Briefmarken habe ich vom Opa und schaue , ob ich selber sehe, ob sie selten sind oder nicht. Als Laie wohl eher aussichtslos. Aber ich möchte sie sinnvoll weitergeben.

Ich hoffe ihr hattet einen angenehmen Advenstsonnstag! Unglaublich, dass es schon der Dritte war.


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