Bunter Freitag

Der Herbst ist da und schwupps toben sich die Viren hier so richtig aus, so dass ein ums andere mal, Pläne gekippt werden mußten. Wenn die Couch dein großer Freund wird, geht nicht mehr viel. Der Übergang vom Sommer zum Herbst kam heftig und schnell, fand ich.















Am 3.10. steht der erste Herbstmarkt an, im Lohgerbermuseum in Dippoldiswalde.




Sieht nach selbstgepflückt aus, ist es auch, aber nicht von mir. Auf unserem kleinen Markt stand eine junge Frau mit herrlichen Bauerngartensträußen, die sofort gute Laune machen.

Einiges mag ich zu benennen, aber nicht alles. Ob ich unseren Garten mal so weit bekomme, daß er so üppig verschenkt? Bis jetzt habe ich nur das Johhaniskraut geerntet, weil es viel war, über alles andere freue ich mich vor Ort.
 















In unserer Bibo fand ich vor einer Weile dieses Buch und mußte das Gezeigte  natürlich probieren. Solche nachhaltigen Zweitnutzungen sind genau auf meiner Linie. Man muß aber schon üben, um locker ein paar Meter zu machen, aber das war zu erwarten.
















Anfangs riß es beim Zwirbeln sehr oft , es wird auch nicht jedes Zeitungspapier gleich sein. Als Geschenkband finde ich es aber sehr reizvoll. Die Autorin hat damit  u.a. auch gehäkelt.

Gelesen, sehr sehr Unterschiedliches.


Am Tintenpost wird immer noch geschrieben und er wird immer länger.


verlinkt zu Frau Hollunderblütchen


 


12 von 12 oder auch nicht - September

Die Vorhaben für meine Posts wurden wieder verschoben, doch den 12er-Termin wollte ich wenigstens halten. Druck von "außen" hilft.















6.00 Uhr, der Herbst kommt mit großen Schritten, es ist noch ziemlich dunkel.

 


Fix neben dem Morgentee-Kaffee (ich trinke erst Tee und dann einen Kaffee) weiter am Fühlbuch für das Enkelmädchen legen, welches bald Geburtstag hat. Solch Piepelkram dauert immer.

Zwei Seiten sind schon fertig, fünf sollen es werden.















7.15 Uhr Auf dem Weg zum Treffpunkt am Bahnhof. Heute fahre ich mit einer Papierfreundin nach Görlitz in unsere Druckerei.















Im Bahnhofsbuchladen noch gestöbert. "Das Magazin" mit Artikeln zum Schreiben per Hand,
was uns so am Herzen liegt - Schulschrift zum Beispiel und ein Buch der I.Keun,
welches ich noch nicht gelesen habe, erworben.















Fahrt über Landstraße, da Autobahn oft mit Stau und viel LKW-Verkehr.















Nach C-Tetsts, Gespräche in der Druckerei und Begutachten der Andrucke. Kleine Korrekturen
und Auswahl der Deckblattmotive. Später ein kleiner Imbiß im Auto.

 

Zurück über Königshain mit kleinem Barockschloß und Überraschungsbesuch bei einer erkankten Kollegin, die sich sehr gefreut hat.















Rückfahrt und rechtzeitig noch zum TaiChi geschafft. Das ist unsere Übungswiese, die nach den Regenfällen wieder toll ergrünt ist, zwischenzeitlich haben wir auf Stroh trainiert. Oft bleiben erstaunte Spaziergänger stehen und grübeln wahrscheinlich, was wir tun.















Nach 1 3/4 h sind die Laternen schon an und ich laufe im Dämmerlicht zurück.















Zu Hause wartete noch eine Portion Hollunder-Apfel-Mix, der noch Marmelade werden wollte.
Lust hatte ich keine mehr, aber...


Füße hoch und ein Glas Wein. Ich war Knülle, keine Fotos mehr. Der Post mußte warten bis heute.
Bei solch einem intensiven Tag fällt es mir echt schwer an mehr Bilder zu denken. So bin ich wiedermal unvollständig, was die 12 angeht.

Ich bringe sie trotzdem zu Frau Kännchen, die wieder sammelt! Dankeschön!

12 von 12 im August

Heute muß so viel erledigt werden, dass mir die 12er- Reihe erst am Vormittag einfiel. Nach einem tollen Treff mit zwei kreativen Frauen in Brandenburg hier ein kurzer Zwischenstopp.



Die selbstgemachten Tinten aus Naturmaterialien , die wir ausgetauscht haben, noch ordentlich verstauen. Ihr erratet nie, woraus sie sind.



 

 

 

Fehlende Kalenderblätter der Gruppe Ppapiergeflüster müssen dringend in die Druckerei geschickt werden. Eine Kollegin liegt im Krankenhaus, die dass persönlich regelte, nun muß es anders laufen. 




Taschensturz, wenn man immer alles mitschleppt, ist ab und zu eine Grundreinigung nötig!

 


 

 

 

 

 

 

Endlich alles geklärt, nun kann die Sendung zu Post. 



Beim Heimkommen gähnende Leere im Biefkasten. Immer mehr gibt es Ferienbilder per WA. Bin ich denn die Einzige, die noch Urlaubspost schreibt? 

Ein spätes Mittag.Gongonzolanudeln und Falläpfel aus dem Garten.

Suche nach der richtigen Karte für den anstehenden Urlaub. Karten sind zwar für viele old school, aber
ich habe damit ein viel besseres Raumgefühl in der Landschaft.

Noch schnell das Bibo-Buch verlängern, denn ich bin noch nicht dazu gekommen, dass Gezeigte auch mal auszuprobieren.















Das Arbeitshemd vom Kurs in Wittenberg nun doch in die Maschine gesteckt, der Aufkleber - eine so liebe Erinnerung, ist in den Kalender gewandert.



Die selbstgenähte Bluse wird fix per Hand durchgewaschen, sie ist so luftig dünn, das Richtige für dieses Wetter.


 

 

 

Couscoussalat mit viel Minze, Zitrone und Tomaten vorbereiten. Ich liebe es. Das perfekte Essen in der Hitze.




 

Ein neues Experiment angesetzt, da das alte gekippt ist. Kupfer und Essig+H20 soll türkisfarbene Tinte ergeben . Die Hitze beim ersten Versuch hat alles verdunsten lassen und nur milchiger Schlamm blieb übrig. Herr Goethe wird es verkraften.

 

Im Radio hörte ich, daß heute Welttag des Elefanten ist. Mit einem Elefantenbild kann ich gerade nicht dienen.

Frau Kännchen sammelt die 12er Tageseindrücke schon seit vielen Jahren.

Nachtrag Stoffspielerei (62) - Porträt in Vertretung

Das wunderbare Thema "Porträt "von Clara im Juni konnte ich nicht mehr bearbeiten, aber da ich dazu hier so etwas Schönes habe, was ich schon längst mal zeigen wollte, schmücke ich mich heute einfach mit töchterlichen Federn.


 

 

Nach einem traurigen Jahr bekam ich von der Jüngsten ein textiles Porträts meiner verstorbenen Eltern geschenkt, was ich wirklich sehr toll finde. Ich war sehr gerührt. Es hat einen besonderen Platz bekommen und muß sich immermal etwas anhören. Es ist so irre ähnlich und mit Augen, die einen immer ansehen. Wie lange sie daran gesessen hat, weiß ich so gar nicht, aber ich finde das hat sie einfach großartig gemacht!!!
 


Noch etwas zu diesem Thema, was mir im letzten Jahr im Levi-Strauss-Museum bei Bamberg begegnet ist. Dort hatte der junger Amerikaner Ian Berry aus Jeansstoffen in verschiedenen Abnutzungsgraden fotorealistische Textilbilder gezeigt.  Sehr sehr beeindruckend! Ich konnte nicht mehr die Originale sehen, sondern nur großformatige Postkarten.



 

 
Hier kann man sehen wie geschickt die abgewetzten Kappnähte eingesetzt wurden. 
 















In blau schwelgen und recycelte Kunst erschaffen, nicht schlecht! Es lohnt sich also weiterhin die alten Jeans aufzuheben, es gibt sooooo viele Möglichkeiten.

 


12tel-blick im Juli

Nachdem ich den Juniblick erst Anfang Juli nachholen konnte, wurde der Julitermin eingehalten.


 

Wie man deutlich sehen kann, setzt uns hier die Trockenheit so extrem zu, dass die Wiesen nur noch Strohflächen sind. Das ist kein Spaß mehr! Wenn es tröpfelt, dann "Mückenpinkeln" wie mein Opa zu sagen pflegte.In vielen Landesteilen gilt die höchste Waldbrandwarnstufe.

In der Sächsischen Schweiz brennt es seit einer Woche und wer das Gelände kennt, weiß, daß dort das Löschen extrem schwierig ist, gestern waren zu den Bodenkräften 16 Löschhubschrauber im Einsatz. Wind entfacht immer wieder neu. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie es danach aussieht.












Hier sieht man deutlich wie in der zweiten Reihe der frühlingshafte Saft verlorengeht.

















Hier sind die Bäume noch gün, aber mir begegnen immer mehr sterbende Bäume in der Stadt.

Eva von verflixtundzugenäht sammelt die Sichten der Bloggerwelt.

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