Hyvää päivää

heißt " Guten Tag" .Finnisch kann schon so etwas wie ein Zungenbrecher sein, klinkt aber schön wie ich finde. Allerdings habe ich es nur zu wenigen Worten geschafft, aber man freute sich schon, wenn das heimische Danke kam.


Helsinki ist eine Stadt am Meer mit vielen Inseln und interessanter Achitektur aus verschiedenen Zeitaltern. Von Jugendstil über Artdeco bis zu neueren Bauten wie die Finnlandiahalle von Alvar Aalto oder die hochmoderne Bibliothek Oodi.
Schlichtheit und Design sind allerorten zu spüren und zu sehen. Das macht Spaß und ist ein Genuß. Ich habe gar nicht so viel fotografiert, weil ich mit Schauen beschäftigt war.

 


Auch Wohnviertel , hier auf der Halbinsel Kattajonakka Skatudden, sehen besonders aus.


Der  Kopfbahnhof ist ein sehenswertes Exemplar aus Granit, großzügig, hat etwas von einer trutzigen Burg und wurde 1919 eröffnet mit den 4 großen Männern am Haupteingang, die Weltkugeln tragen. 


Design, wohin man schaut und die Textilafinen unter euch ist MARIMEKKO sicher ein Begriff. Stores begegnet man da sehr häufig und ist überrascht, was man mit der Blume, die 1964 ein Erfolg wurde, inzwischen so alles angestellt hat. Sie ist raffiniert in allerei Formen und Materialien wiederzufinden und wird stolz beiderlei Geschlechts getragen. Jeans, Strickwaren, Taschen, Socken, Handtücher.....In einem Laden zu fotografieren, fand ich dann doch sehr unpassend.

Finnland wurde schon mehrfach zum glücklichsten Land der Welt gekürt!

Und Helsinki ist eine Stadt für Fußgänger, es gibt wenige Ampeln, aber Unmengen an Zebrastreifen und wirklich jeder hält, wenn man sich da nähert - selbst eine Straßenbahn. Verrückt, aber ich sah es.

Vollkommen abgekoppelt habe ich nicht mehr an Daten gedacht und so war die 12 von 12-Aktion perdu.

 

Sommer

Nach der extreme Hitzewelle dufte ich in der Ostsee schwimmen, welch ein Genuß. Ein kleiner Urlaub am Meer , das hat mir gefehlt. Himmel, Weite und Wasser, lesen - auftanken.

Auf einer neuen Seebrücke in Koserow kann man in diesen witzigen 
Muschelkörben dem Meer lauschen.

 

Einen Tag vor der Reise riefen noch Freunde an, die Brombeeren sind zu viel. Das konnte ich noch unterbringen, da muß man ja nichts schälen, entsteinen oder ä.

Das Alpha-Projekt mit Ulkaucards geht Stück für Stück voran und macht solche Lust, da wir beide an unterschiedlichen Arten der Buchstaben tüfteln. Das S ist von ihr und das T mein Produkt. Nun freue ich mich gespannt aufs U.


In der Sportgruppe hatte jemand ein Jubiläum und darf jetzt das strahlenden Gelb in den Garten Pflanzen. Es soll ein Sonnenhut sein, aber so ganz war ich nicht überzeugt.

Mehrere größere Projekte liegen noch und warten auf Fertigstellung.

12 im August

Der Reportagetag ist schon wieder dran und Frau Kännchen sammelt im Bloggerland, dankeschön!

Unglaubliche 15 Grad hat das Thermometer gezeigt heute morgen, wundervoll! Alle Fenster werden aufgerissen, damit die erfrischende Kühle hereinkommt.


Der August zeigt gerade mein Blatt von unserem Kalender - zum Thema "Ganz schön schräg! "

 

Mittwoch ist Markttag , es gibt alles was Auge und Magen erfreut.

 Die Linden werden schon gelb, eine Folge der Trockenheit.
 

Ein Geburtstagspäckchen muß auf den Weg gebracht werden.

 


Mit Freude sehe ich, dass der Baum vor der Post von seinen gigantischen Stacheln befreit worden ist. Wenn man da gestolpert wäre, hätte man arge Verletzungen davon getragen. Ich wollte immer nachforschen, was das für ein Baum ist. Nun weiß ich es - eine amerikanische Gleditschie. Wer auf die Idee gekommen ist, diesen Baum an einem Fußweg mitten in der Stadt zu pflanzen? So groß wie er ist, steht er schon recht lange.

Ich fahre zu einem Treff mit einer Kollegin in einen weit entfernten Stadtteil und für einen kurzen Moment sind die Sitze in der Straßenbahn leer.


Ich freue mich immer, wenn ich noch alte Beschriftungen von Läden und Restaurationen entdecke.
Wer hätte gedacht, das man Waren mal mit zwei a geschrieben hat .

Hier haben wir uns umgeschaut und mit Fachfrauen ausgetauscht.

 

Danach in einem hübschen neuen Kaffeehaus der Flamingo-Rösterei etwas geschlemmt. Mittag war ausgefallen.

Die frühabendliche TaiChi-Stunde im Park auf einem Rasen, den man kaum noch so nennen kann.
Das Pensum wird gestrafft, da es ein paar Kandidaten gibt, die die parzielle Sonnenfinsternis sehen möchten. 


Der Lieblingsmann hat mir einen Imbiss vorbereitet , den ich geschafft und dankbar genieße.


 


 

 

Vom Quadrat zur Tasche

Überrascht hat mich welche Begeisterung die kleine Handtasche aus dem Kalenderblatt ausgelöst hat, auch in der Schenkerrunde selbst war das so, allerdings nur bei den Frauen.

 

Da ich nicht mehr weiß, wo ich diese Anleitung sah und mir nur einen Dummy gefaltet hatte zum Nachbau, hier der Versuch es euch zu zeigen. 



 Benötigt wird also ein Quadrat beliebiger Kantenlänge, welches man von 2 Seiten  drittelt, so dass man dann 9 gleiche Felder sehen kann . Dies ist die linke, die spätere Innenseite.

 


Nächster Schritt: siehe Foto, auf der rechten Seite unten (hier zu sehen) und oben so falten, aufklappen
und das Ganze auf der linken Seite wiederholen.

 

Aufgefaltet sieht euer Blatt dann so aus.

Dreht das Blatt um 90° !

Faltet die untere "Bahn" der Drittelung nach oben ( nun sieht man das Muster)
Erst wird die Eckenspitze bis zum senkrechten Falz gefaltet und danach an der frisch entstandene Falzlinie nach oben. Das wiederholt man auf der anderen Seite.

Ich hoffe hier, dass die Bilder selbsterklärend sind. 


Dieses überstehende Dreieck wird nach innen geklappt und festgeklebt auf beiden Seiten.

Das war es auch schon.


Jetzt fehlen nur noch die Träger in beliebiger Länge. Ich habe sie hier noch auf schwarz geklebt, um einen größeren Kontrast zu haben.

 
Musterbeutelklammern gibt es inzwischen in allen Größen und Formen. Man kann auch Simple mit Nagellack aufpeppen.
 

Mit der Ahle ein Loch stechen und mit diesen Klammern befestigen.

 


Seiten aus Magazinen, Reste, Schrift - oder Farbproben - alles ergibt witzige Varianten.

Vielleicht ist es einigermaßen nachvollziehbar? 
Viel Spaß beim Probieren!


 

Papier Schrift Papier

 Im Sommer gibt es im Umkreis unzählige Geburtstage und manche Gaben sind aus Papier oder im Papier.


Eine kleine Handtasche gefaltet aus einem Kalenderblatt. Von einer lieben Freundin bekam ich im letzten Jahr einen Kalender, der wöchentlich eine neue grafische Rückseite zeigt. Eine tolle Gestaltungsidee, mit der man wunderbar arbeiten kann.


 

Diese Woche war echt papierreich. Unser Verein Papiergeflüster hat für eine Grundschule ein Ferienprojekt gestemmt. Leporellos bauen und gestalten, verschiedenste Schreibwerkzeuge ausprobieren und mit den Ergebnissen ein Heftchen japanisch binden. Wir wollen das Schreiben und Buchbinden als Kulturgut weitertragen.

Für den Kalender, den wir seit vielen Jahren erarbeiten, geackert. Ich habe mich für ein Gedicht entschieden , also doch richtig Text.... tja, gut soll es werden und wenn man sich dann auch noch verschreibt...fragt nicht. Zu unseren Treffen wir gerungen, kritisiert, korrigiert und dann wird weiter gearbeitet.


 Sich selber eine Freude machen, ist wichtig.


Sind die nicht schön, wie kleine Minidahlien. Vielleicht sind es auch welche, ich weiß es nicht.

Ein schönes Wochenende!!! 

 

Verlinkt bei Friday Flowerday 

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