Vernäht und verpackt - am roten Faden in Freital

Schmuck machen ist toll, Schmuck verkaufen speziell, da man die feinen Gegenstände nicht so einfach in die Taschen stopfen kann/darf. Also braucht man Verpackung und dann noch für jedes Objekt andere Größen, da ja so unterschiedlich. Und im Zeitalter der Verpackungsmüllvermeidung ist das eine doppelte Herausforderung.
In den ersten Jahren habe ich sogar kleine Säckchen aus Stoffresten selber genäht, aber da stößt man doch zeitlich an Grenzen als Ein-Frau-Unternehmen.

Kleine Schachteln für Ohrringe baue ich meist selber aus Papierbeständen, bevorzugt aus Kleisterpapier oder alten Kalendern.

Für meine Halsreifen mit Perle gibt es seit einer Weile Taschen, die man auch gut als Reiseutensil für Schmuck weiter nutzen kann. Bestände im kreativen Haushalt machen es möglich. Simpler Filz und tolles Papier, welches ich mal bei einer Geschäftsauflösung erstanden habe, gehen eine Ehe ein.



































So sind mal wieder fast alle Passionen vereint - Papier, Stoff, Glas.














Wer am Sonntag noch nicht viel vorhat, es lohnt sich, eine wilde Mischung kreativ Schaffender zeigt in Freital bei Dresden ihr Können. Geführt wird durchs Haus am roten Faden, um große Ansammlungen der Besucher zu vermeiden. Ein feines Konzept und wir hoffen, es bleibt nicht das letzte Ereignis dieser Art für 2021.




















Vielleicht sehen wir uns!

Altes im Neuen oder umgekehrt?

Ich bin immer für das Weiterleben von Dingen. Alles bringt Gechichte mit, kann erzählen und vieles beommt erst mit dem Altern seinen Charme.

Zur ersten Küchenausstattung meiner Eltern gehörten zwei Hedwig Bollhagen Dosen, die Zucker und Salz beherbergten. Im Alltag gehorchte einer der  Deckel der Schwerkaft und zerbrach. Mein Papa, ein großer Kleber, hat ihn zusammengepuzzelt, es sah schrecklich aus, aber man behielt beides.

















Der Holzkünstler Jürgen Ludwig war so nett einen paßgenauen Deckel zu drechseln, aus Mahagoni, auf dem eine Glasperle aus meiner Werkstatt trohnt. Nun darf die Dose im Haushalt vom Sohnemann weiterleben. Ein mit Erinnerung gefülltes Objekt. So mag ich es und ich hoffe er auch.

von der spielerischen Lust zu schreiben

So eine große Pause hier, aber alles ohne Urlaub. Ferienprojekte haben mich reisen lassen und kleine und große Kids haben es genossen, etwas tun zu können. Für viele war es seit langem die erste gemeinsame Beschäftigung neben dem so zerissenen Schulalltag im letzten Jahr.

Spielereien mit der Linie , Buchstaben und vielen Werkzeugen waren das Thema und sollten Freude am analogen Tun fördern.  Die Neugier und Lust am Schreiben zu erhalten, ist mir sehr wichtig!


Die Erkenntnis, dass man eigentlich mit allem schreiben kann, hat ihnen großen Spaß gemacht. Auch die Eltern staunten nicht schlecht. Dabei hatte ich sogar drei Kinder, die erst in die Schule kamen, was so gar nicht geplant war.













 

Von den fertigen Leporellos, die mit den Arbeiten entstanden sind , habe ich leider kein Bild. Zu trubelig war es am letzten Tag mit den Buchstabenkindern!

Bunter Freitag




 

Das Klavier geschmückt, nicht selbst gepflückt - der Garten ist gerade fast nur grün, schon sehr viel ist verblüht. Die wenigen Langzeitblüher bleiben stehen fürs Insektenvolk.

Nun konnten wir doch tatsächlich als Freiluftvariante eine Veranstaltung nachholen, die schon mehrfach verschoben wurde und man letztendlich erfreut ist, dass der Künstler noch fit genug ist, das auch zu können. Zwei ganze Jahre sind seit dem Geschenk vergangen. Mit plaziertem Abstand war es ein fröhlicher Abend bei Jürgen v.d.L., bei dem DAS Thema auf der Bühne mal gar keine Rolle spielte, was ich als sehr erholsam empfand.



Ein weiterer Kunstgenuß war ein Besuch der Galerie Packschuppen in dem Museumsdorf Glashütte.
"KraftAKT" der Titel einer Ausstellung, der leider bereits verstorbenen Künstlerin Gudrun Bröchler-Neumann. Wunderbare Akte aus ihrem Schaffen in verschiedenen Techniken.
Dieses Dorf war einen zeitlang führend in der europiäschen Herstellung der weißen Glasteile für Petroliumlampen, zur vorletzten Jahrhundertwend , deshalb dreht sich dort vieles ums Glas. Auch von meinem Glasschmuck kann man dort immer etwas sehen. 

 

Der Kurs in Speyer im Juni bei der fabelhaften Denis Lach klingt nach und ich greife regelmäßig zu verschiedenem Schreibgerät, um im Flow zu bleiben. Auch die Kalenderarbeit unserer Kalligrafietruppe neigt sich dem Endspurt zu.

Die schwere Mähne der Jüngsten verdünnt und rumgealbert.


verlinkt zum friday-flowerday bei Holunderblütchen

Geflügeltes mit Herzkasper

Die Zeit flitzt und das süße Enkelmädchen gedeit aufs Vortrefflichste. Das letzte T-Shirt ist bereits zu klein, der erste genähte Sonnenhut wird auch knapp, der zweite aus einem alten Jeanskleid reicht noch. Vom ersten Stoffkauf für einen Strampler war noch genügend da für ein Sommershirt samt Höschen.



Flügelärmel ideal und beide Schultern zum Öffnen, damit das Anziehen leichter fällt.
















Ich liebe diese kleinen farbigen Ringdrucker - optisch, aber sie verursachen jedesmal fast einen Herzkasper. Wie fragil das Zusammensetzen und wie schnell verrutscht so ein Teilchen beim Einschlagen, ganz zu schweigen, dass man die  Ober- und Unterteile richtig zuordnet. Im nu kann man sein Nähwerk verderben. Da ist so eine Kampsnapzange sicherer, aber diese Art Druckknöpfe sind etwas massiver und deshalb finde ich sie für die ganz Kleinen nicht so ideal.


Schnitt: Oberteil Gr. 86 Burda Baby 1/2020 , Legging Gr. 86 Ottobre 1/2021

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