Es war einmal ein Hemd

 ...nein drei müßte es richtig heißen. Vor vielen Jahren gab es sogar mal hier eine Stoffspielerei genau zu diesem zum Thema .
Da Männeroberhemden nur an ganz bestimmten Stellen verschleißen und sonst noch von guter Qualtität sind, habe ich diverse aufgehoben.
Anfang des letzten Jahrhunderts, ersetzte man das untere Rückenstück eines Hemdes, welches in der Hose verschwindet und machte daraus neue Manschetten oder Kragen. Als Studentin sah ich auf Flohmärkten noch solchen Hemden im Original und habe nicht sofort verstanden warum die so aussahen.

 

Meine Idee aus gesammelten Hemden war ursprünglich einen Quilt zu machen. Ich las mal bei einer Amerikanerin, es würden bereits 5 reichen. Vielleicht irgendwann mal. Nun ist aber aus drei Hemden eine Schlafshorts geworden. Schnitt von Pattydoo und für Mächen schon ein paar mal genäht, sitzt 1 A und die technologische Anleitung ist perfekt.



Da es den Schnitt auch in Männergröße gibt, als Boxershort TIM,  ist jetzt eine wilde gemusterte Hose enstanden aus schöner leichter Baumwolle. Eigentlich kommt der Schnitt ohne Seitennahnt aus, aber soviel Material gibt ein Hemd nicht her. Einmal habe ich die Seitennaht genutzt, aber die Hemdennaht liegt natürlich nicht an der Stelle, wo eine Hosennaht wäre. Finde ich aber nicht schlimm. 
 


 Beim anderen Hemd reicht es dafür nicht, deshalb wurde ein drittes angeschnitten.
Ich finde es eine witzige Variante und eine passende Verwertung.

 

12 von 12 im März

Der Tag beginnt recht grau und vom dem Grau wollte ich kein Bild machen.


Mein Abreißklander der vergessenen Wortschätze kommt mir heute komisch daher. Dieses Wort kenne ich so gar nicht und vermute eine regionale Besonderheit. Die rückseitige Erklärung bestätigt das, es ist in Schwaben zu Hause. Die Tage davor gab es Vertiko und Gänsefüßchen. 

Heute mal ein schnelles Knäckebrotfrühstück.

 

Der aktuelle Lesestapel sieht so aus, aber 


es gibt den Kaffee ohne Leseseiten. 

  

 
Aus dem Kalligrafiekreis hat jemand Geburtstag und da sollte es eine besondere Idee werden. Ein Stern, der sich öffnen lässt . Hier schon mal anders verarbeitet.



Besorgungen müssen erledigt werden .

 

Inzwischen läßt sich auch die Sonne blicken.

Gleich  das Mittagessen mitgebracht.


Die Perlen vom Vormittag aus dem Ruhebett geholt. Durch die lange Erkältung habe ich einen Auftrag weit geschoben.

 

Den farbigen Frühling in der Wohnung aus- und neu sortiert. Ein kleiner Rest gut gekürzt, konnte noch bleiben.


 

Wenn der Postmann 1x klingelt, kommt ein alter Sparhase mit Schloß. Den möchte ich für die Enkelin verstecken zu Ostern.

 

Noch fix zum Briefkasten vor der Leerung. Hofft man doch, dass die Geburtstagspost pünktlich ankommt.
Heute habe ich einen Brief unterfrankiert zurückbekommen. Toll, nun kommt nix mehr pünktlich.

 

 
 Und heute abend geht es noch ins Schauspielhaus. 

 

Die Tagesreportagen sammelt Frau Kännchen, vielen Dank! 


 

Frühling wohin man schaut - bunter Freitag

 

Im Großen Garten von Dresden sind schon herrlich viele Krokusse zu sehen, die offensichtlich auch Graugänsen gefallen oder die Gräser dazwischen sind besonders lecker?!

Alle zwei Jahre gibt es den "FRÜHLING im PALAIS" dort für 10 Tage, ein Fest für die Augen, voller Licht und Farbe. Zauberhafte Arrangements auf zwei Ebenen, oft thematisch  : der Frühling- ein Gedicht,  in den herrlichen Räumen des Palais. Das ist so beliebt, dass es inzwischen Eintrittskarten mit Zeitslot gibt, was auch den Vorteil hat, da man so auch Platz zum Fotografieren bekommt. Dort klickt es gigantisch oft in den Besucherhänden, egal ob mit Handy oder Fotoapparat.

 
Dieses Jahr waren Tulpen sehr intensiv vertreten.
 
 

in alle ihren Varianten.
 

Die Räume sind hoch und die Ideen sie mit Fühlingsblumen zu füllen sind toll.
 
 
Dabei kommt nicht nur Blühendes zum Einsatz. Vor Jahren gab es mal einen Raum mit Bekleidung
aus Blättern, Zapfen und ähnl.
 

 

Stilisierte Bäume blühen , in Nischen stehen gefüllte Amphoren, man könnte unendlich fotografieren.

 

Natürlich gibt es auch Ranunkeln, Schachtbrettblumen, Narzissen, Mohn, Traubenhyazinthen und und...
 

Ein glückliches Bild, bei dem man kaum ahnt wieviel Menschen unterwegs waren.




 Riesige Schmetterlinge und Schneeglöckechen waren als Objekte eingefügt.


Und überall waren rote Zwiebeln zu sehen. Noch bis Sonntag kann man sich ergötzen am konzentrierten Frühling.


Über diese Treppe verläßt man die Ausstellung. Ich habe bei weitem nicht alles fotografiert. So sieht das Palais von außen aus, in dem das ganze Jahr über Konzerte, Ausstellungen oder kleine Theateraufführungen stattfinden.

Wie bescheiden mutet da mein Begrüßungssträußchen an nach dieser Opulenz, aber da ich in keinem Palais wohne, ist das auch okay. 

Verlinkt zu Flower Friday  


Strickflicken

Ja, man kann Strümpfe stopfen, ganz klassisch, ich praktiziere das sogar ab und an, aber manchmal überlegt man, ob es noch ästhetisch genug ist oder sich der Aufwand lohnt. Es gibt ja inzwischen ein regelrechtes Stopf- und Flickdesign, wo die Reparatur nicht versteckt wird, sondern dann die Hauptrolle spielt. Hier eine Sammlung.
Bei selbstgestrickten Strümpfen weiß man um die investierte Zeit und vielleicht ist es auch Wolle mit Erinnerung, die man verstrickt hat? Der Ort, wo man sie gekauft hat oder auf welcher Reise man sie z.B. gestrickt hat.

 
Ich habe schon allerhand Strümpfe gestrickt und sie wurden mit den Jahren aufwändiger. Nur so einfach ein Garn abstricken, nö, das ist mir zu wenig Herausforderung. Da sah ich letztens, dass in den geliebten Strümpfen der Jüngsten die Nutzung schon gut sichtbar war. Da es ja meist nur bestimmte Stellen betrifft, habe ich das erste mal strickgeflickt.

 

Ich habe die Maschen um die Ferse herum vorsichtig auf 4 Nadeln aufgenommen .

  

und die defekte Kappe auf- und abgetrennt.

Das Blau erscheint bei Kunst- und Tageslicht sehr anders.

 


Danach habe ich mit schwarz eine neue Ferse eingestrickt. Wie bei der Bandspitze ist die Ferse gearbeitet. Das hat ganz gut geklappt.

 
An ein paar dünnen Stellen habe ich mit einem Strickstich die Maschen verstärkt und nun sind sie 
fast wie neu und können noch eine große Weile Dienst tun. Strickflicken ist jedenfalls ein sehr praktikabler Weg schönen Selbstgestrickten das Leben zu verlängern.

Bunter Freitag

Und schwupps kommt der Frühling angerast, ob er bleibt? Ich sah doch tatsächlich heute schon Mitmenschen ganz unterschiedlichen Alters in kurzen Hosen.
Bei blauem Himmel kann man auch mal wieder Sterne sehen, meine waren heute rot und blau.


 Der schnelle Kauf vom Stoffmarkt hat schon eine Umsetzung gefunden. Mal sehen , ob der Rest noch für eine kurze Hose reicht. Rot ist schon eine Weile die Lieblingsfarbe der kleinen S.


Das Highligth sind die streifenbelegten Seitenschlitze. Das war ein wenig frickelig. Beim nächsten mal werde ich sie eventuell rechts aufnähen, innen ist es fast zu dezent.

aus Ottobre 3/2017 


Tulpen sind zur Zeit einfach so schön . Ich könnte in jedes Zimmer welche stellen.

verlinkt bei Flower friday 

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