Stoffspielerei (64) Schnipselbuch

Der Auftakt der Stoffspielerei  im neuen Jahr heißt Stoffbücher“ und war die Idee von  Schnitt für Schnitt, wo auch heute alle Links dafür gesammelt werden . Besten Dank!

Das erste Thema ist ein echter Grenzgänger zwischen  Handwerken. Bücher, bei denen Textiles vorkommt, gab es hier schon auf verschiedene Weise. Ganz klassisch gebunden mit textilem Einband hier oder das Spielbuch für das Enkelmädchen hier oder mit textilen Elementen bei diesem Projekt.

Die letzte Woche war es unterirdisch grau, so dass es fast nur Kunstlichtfotos gibt. 



Seit ich 2005 die Schnipselpoesie "Die blassen Herren mit den Mokkatassen" von Herta Müller bekam , war ich fasziniert. Wunderbare Gedichte aus Papierschnipseln, auch optisch ein Genuss!
Inzwischen arbeiten sehr viele Kreative mit Schnipseln quer aus dem Angebot von Printerzeugnissen.


 

Ich wollte nun Papier und Textil zusammenbringen ohne zu kleben. Wie meist, Kopfkino als Skizze.
Foilienstreifen,ursprünglich zur Aufbewahrung von Fotonegativen, sollen die Schnipsel aufbewahren.















Industriefilz als Trägermaterial ließ sich nur mit dem Rollschneider bearbeiten, der tatsächlich scharf genug war.
















Papierlagen und stabiler Vorsatz wurden gelocht


 

und koptisch gebunden.





























Wörter fädeln und versuchen zu nähen, Nadelbruch, es rutscht wie Bolle, aber nach mehreren Versuchen gelang es.














Nun muß der Filz noch auf das stabile Vorsatzpapier geklebt werden. Meine ursprüngliche Idee war über die Umschlagseite mit der Folie noch mit rot, per Hand einen Schriftzug zu sticken. Nun bin ich aber unschlüssig, ob es gut gelingt oder das Ganze verdirbt? Deshalb heute noch ohne Happy End.

 


Die Stoffspielereien

Mach mit, trau dich, sei dabei! Die Stoffspielereien sind offen für alle, die mit Stoff und Garn etwas Neues probieren wollen. Es geht ums Experimentieren und nicht ums Perfektsein, denn gerade aus vermeintlich „misslungenen“ Experimenten können wir im Austausch jede Menge lernen. Lass dich gerne vom monatlich vorgegebenen Thema inspirieren und zeig deine Ideen dazu.
Jeden letzten Sonntag im Monat sind die Stoffspielereien zu Gast bei einer anderen Bloggerin. Dabei kommen wir ohne Verlinkungstool aus: Schreib einfach eine Mail oder einen Kommentar mit dem Link zu deinem Beitrag im jeweiligen Blogpost der Gastgeberin. Sie fügt die Links im Lauf des Tages in ihren Beitrag ein - ganz persönlich und individuell.


Unsere nächsten Termine

 Unter

https://stoffspielereien.net kann man sich alle Themen und deren Beiträge  ansehen, die es bisher gab.


12 von 12 im Januar 23

Hui und schon sind wir fast mitten im Januar des neuen Jahres. Obwohl es hier nach digitalen Winterschlaf aussah, war das Leben intensiv. Wenn soviel analog läuft, fällt es mir tatsächlich schwer wieder parallel zu arbeiten.
Ich wünsche euch noch, auch wenn reichlich spät, ein positives Jahr für euch persönlich und auch vorallem im Weltgeschehen.


Den 12er-Tag, den Caro so prima sammelt in der Bloggerwelt, nutze ich nun, um mich wieder zu melden .

 


Ein schnelles Frühstück und beim Kaffee flink 2 Kapitel gelesen , es ist gerade so spannend mit Herrn Walker und seinem Bruno im Périgord.


Vor einem 3/4 Jahr zugeschnitten, muß das ja mal vorangehen, zumal ich den Libellenromanit so schön fand. Meine simple alte Ovi kommt an ihre Grenzen.















Der Faden reißt ständig, ich beruhige mich mit Blumengießen.















Auch beim nächsten Stoff gibt es nur Ärger,















so dass ich aufgebe und an meiner Bernina mit Spezialstichen weiternähe. Also wer einen Tipp hat
mit einer ausdauernden Overlock, immer her damit. Das wird wohl die nächste Anschaffung werden.















Ein Vitamintrunk, in dieser Jahreszeit sehr nützlich.














Ein Weihnachtgeschenk einpacken für 2022, ja ihr lest richtig. Es ist gestern (!)  gekommen und vor reichlich 4 Wochen habe ich es gekauft.
















Ich erfreue mich immer noch an unserer Weihnachts- und Jahresendpost. Wir sind da ganz traditinonell, der Baum steht erst am 24. und bleibt bis Mitte Januar.

















Zum Mittag gibt es gedünsteten Kohlrabi.















Heute habe ich Omadienst. 

 


 

 

Beim Umsteigen kann man nur geschützt stehen, es regnet leicht, aber schon seit Stunden.















Mit meiner kleinen Enkelmaus den Nachmittag verspielen.















Zu Hause wartet die Wollwäsche aufs fachgerechte Auslegen.

Sterne gehen immer und Tee auch

Sterne gehören zum Advent dazu, klar, nicht umsonst dreht sich die diesjährige Postkunstaktion um Sterne. Gefaltet, geschnitten, geflochten, gewachst  - in allen Varianten kenne ich sie. Vor zwei Jahren begegneten mir dann Teebeutelsterne, das fand ich sehr witzig und nachhaltig obendrein.


Im Hause KaZe wird oft loser Tee getrunken, aber auch Beuteltee und man kann ja sammeln lassen.


Ziemlich farbig kommen die meisten Beutel daher.
















Zuerst komplett auffalten und  die gepressten Kleberänder abschneiden.

Dann kann man das Papier in drei gleichgroße Quadrate schneiden. Geht bei den meisten Sorten genau auf. Nun muß man jedes Quadrat nach der gleichen Weise falten.  Ich habe 10 Zacken gewählt, die dann ineinandergesteckt werden. Hält prima ohne kleben.
 

 
 Je nachdem wie man faltet, entsteht ein anderes Bild, weil andere aufgedruckte Dinge sichtbar werden. so ergeben sich mehrere Möglichkeiten, auch wenn man nur eine Sorte zur Verfügung hat. Und mischen der Sorten geht auch noch, also ungeahnte Möglichkeiten. Es gibt zahlreiche Anleitungen, die alle etwas variieren oder eine noch raffiniertere Optik zeigen. Ich habe diese Anleitung genutzt.

Viel Vergnügen!



 

12 von 12

Dieses mal habe ich daran gedacht, dass caro wieder aus den Weiten des Bloggerlandes Tageseindrücke sammelt.














 

Der Tag beginnt mit dem Umdrehen eines Kästchen, ein wunderbarer Bio-Samenkalender, den uns die große Tochter geschenkt hat. Heute sind Samen für Einlegegurken drin. Da haben wir nächstes Jahr tüchtig zu tun. Superschön beschrieben, was man beachten muß.


 


Es hat die ganze Nacht geschneit! 



Etwas Jahresendpost wird erledigt, einige Kalender der Papierflüsterer gehen auf die Reise mit passenden Briefen.

Solche Aktionen dauern meist länger, als geplant.

 


Erste Versuche mit der Adventspost von Tabea und Michaela. Ich bin spät dran, denn ich bin spät dran.
















Inzwischen war die Post da und hat zwei Karten dieser Aktion gebracht, eine aus meiner Gruppe und eine Extra-Tauschpost mit ihr.
















Meine großen Sendungen müssen nun auf den Weg gebracht werden. Auf dem Postamt erstaunlicherweises keine Schlange, die ich vermutet hatte.
















Der Platz an der Strassenbahnhaltestelle ist herrlich eingeschneit. Ein paar Dinge müssen besorgt werden.
















Beim Nachhausekommen begrüßen mich schon zwei erhaltenen sehr wunderbare Weinhachtskarten aus unserer Kalligrafiegruppe.
















Die Wäsche ist fertig und darf auf dem Balkon frieren.


















Ein Stärkung mit Kakaokaffe, Obst und Honigknäcke.


Die Sternenzeltkarten wachsen, vielen Dank an alle!

Der Weihnachtskaktus gibt sich die allergrößte Mühe und erfreut mit üppiger Blüte.

 
















Noch eine späte Belohnung- Chilikäsekekse.

Es ist ein extrem postlastiger Post geworden, wie mir auffällt, aber es ist evtl. auch die postreichste Zeit.


Advent in Schlössern

Die ersten zwei Advente sind bereits vorüber und jetzt erst stellt sich bei mir so der Geist der Zeit ein. Ich stehe meist ziemlich unter Strom bei den Vorbereitungen für Märkte und die familiären Einstimmung  muß warten. Ich gehöre nicht zu der Fraktion, die schon Anfang Oktober ihre weihnachtlichen Vorbereitungen in Sack und Tüten hat, fertige Kalender etc. vorweisen kann. Schon praktisch, ich bewundere das, aber für mich funktioniert das leider nicht.

 

Dieses Jahr waren die Auftakt in herrlichen Schlössern, beide ganz unterschiedlich, aber sehr reizvoll für Besucher. Ein zauberhaftes Ambiente, ABER echt kalt als Standbetreiber für viele Stunden, wenn man schon zu den Frostbeulen gehört. Da macht man sich dann auch Gedanken wie das wohl früher gelaufen ist. Wie verpimpelt wir inzwischen sind und wieviel mehr Naturfasern die Körper wärmen.
















Kuckucksstein ist ein wirklich niedliches Schloß oder sollte man eher Burg sagen? Es liegt auf einer Annhöhe mit Blick ins kleine Tal. Dieses Bild zeigt den Innenhof. Das hatte schon etwas von Puppenstube. Viele Räume  und sehr dicke Mauern.

Hier die typischen Sitzecken am Fenster, um das wenige einfallende Tageslicht zu nutzen.

Ich habe leider keinen blassen Schimmer, was das sein könnte?



Überall in den Gewölben konnten die Besucher Stände entdecken.

Eindrücke vom Meininger Schloß muß ich nachholen, weil die Technik gerade nicht bereit dazu ist.


Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...