Komme was da Wolle!

Wolle und Nadeln liegen eigentlich hier immer, ich finde es einfach megaentspannend. Im Dezember kann man nix zeigen und dann ist auch schwupps Sommer. Antzyklisches Stricken ist auch nicht verkehrt.

 
Diese Mütze, ein Modell von Kate Davies ist pünktlich fertig geworden und war ein Geschenk. Sie sieht superschön aus. Eigentlich passt sie auch, aber auf langen Haaren der Tochter rutscht es schnell mal, so dass ich noch einen Streifen einheften werde für mehr Stabilität.
 
 


Auch links ganz passabel.


Zum Wollefest in Leipzig bin ich mit einem fazinierenden handgefärbten Garn aus Peru wiedergekommen in einer gigantischen Lauflänge. Gekauft,  weil einfach sooo schön, aber 0 Projekt im Hinterkopf gehabt. Ob man mit einem einzigen Strang einen Pullover schafft? Einen Versuch ist es wert. Das Modell von Isabell Kramer " Heimathafen" könnte von der Lauflänge passen und von oben gestrickt, hat man einen relativ guten Überblick über den Verbrauch. Wenn es nicht reicht, stricke ich die Ärmel in umgekehrter Farbe.



Es strickt sich wirklich gut, die Wolle ist zwar dünn, aber wunderbar weich. Würde ich sofort wieder kaufen. Ein wärmendes Teil, was kaum Platz im Koffer einnimmt. Ob das Modell wirklich gut passt, steht noch etwas in den Sternen. Die Anleitung fand ich etwas holprig, man muß erst immer herausfinden wie derjenige denkt, der das Modell beschreibt. Nach meiner Erfahrung sind bekannte Techniken oft einfach anders persönlich formuliert und das führt dann zu Irritationen. Und ich habe natürlich ohne Maschenprobe etc. begonnen . Allein das Wickeln des Stranges hat ewig gedauert.

 

Auf dem Wollefest in Leipzig gab es auch eine Einladung bei VIVAVITTORIA mitzumachen. Eine ganz tolle Initiative aus Itialien, die vor zwei Jahren in Kassel schon aktiv waren. Daran hatte ich mich beteiligt.

 

Viva Vittoria ist ein Projekt zur Sensibilisierung über Gewalt gegen Frauen, das 2015 in Brescia (Italien) gegründet wurde und bei dem regelmäßig eine Vielzahl von Frauen (und Männern) aus unterschiedlichen Institutionen, Vereinen, Freundinnenkreisen etc. mitwirken.

Für die Aktion werden Tausende 50x50 cm große Quadrate gestrickt und gehäkelt, die in irgendeiner Form signiert werden. Jeweils vier Quadrate werden zu Decken zusammengefügt, die zusammen ein großes gemeinsames Werk ergeben:

am 6./7. März 2027 wird der Markt vor dem Alten Rathaus in Leipzig mit Hunderten dieser bunt leuchtenden Decken bedeckt sein. Diese werden Teil einer Spendenaktion zugunsten des Vereins Freuen für Frauen zur Unterstützung von Frauen, die Opfer von Gewalt geworden sind.

www.vivavittoria.it

Es wäre toll, wenn sich der eine oder die andere entschließt dabei zu sein. Reste haben wir alle, häkeln und stricken ist erwünscht und 50x50 schafft man an ein paar dunklen Winterabenden. Seid dabei!

 

 

 

 



Bunter Freitag

Zack zack zack -ist die Woche vorbei , Ausstellungsabbau in Erfurt, viel Reiserei mit allerhand Gepäck.
Gewitter, Hagel, Sonnenschein, es wird alles gezeigt, was so möglich ist.

Bis auf die Kartäusernelken alles, was auch der Garten hat, aber dieser Strauß ist auf unserem Wochenmarkt erworben. Da bei uns nicht so üppig, lass ich es dort lieber stehen, auch für die Insekten.


Ich liebe Mohn, aber so richtig will er nicht bei uns. Schon verschiedene Sorten habe ich gesät und dieses Jahr sogar eine Pflanze geschenkt bekommen, die sich noch redlich müht. Die Erde scheint nicht zu passen.


                                 In einem Krug meiner Eltern, den ich dafür sehr passend finde.


Überraschungspost von hier. Aus Siebdruckstoffen von einem uralten Sommerprojekt der Müllerin an dem wir beide teilgenommen hatten, habe ich jetzt ein Nadelheft mit Fischen und Netz im Innern, total witzig!
 

 
Dankeschön! 
Aufgeweckte Erinnerungen !
 
Verlinkt bei Flowerfridy 

Mit Faden und Papier

kann man viel anstellen. Bei einer Adventspost der Müllerin und Tabea habe ich schon mal mit der nassen Fadentechnik gearbeitet. Ist schon eine Weile her, aber ab und zu nutze ich es für besondere Post.


So wie die Abklatschtechnik durch falten, wird hier ein getränkter Faden zwischen den Papierlagen gezogen und es entstehen herrliche symmetrische Gebilde, Figuren oder Tiere.



Man kann das Prozedere mehrfach wiederholen und durch Reinzeichnen Teile betonen.


 


Je nachdem, was man für einen Faden nimmt und wie intensiv man ihn tränkt, entstehen feine Texturen auf dem Papier. 

Kinder finden das ganz besonders faszinierend, man erzielt ein ziemlich rasches Erfolgserlebnis. 
Aber Vorsicht, das Ganze hat auch Suchtpotential!

bunter Freitag

Endlich ist ein wenig Wärme eingezogen und man kann nun doch die dicken Jacken weggräumen. Der Garten holt langsam auf für die Jahreszeit, aber die eigenen Pfingstrosen sind noch mager und in Knospe. So habe ich 3 ins Haus geholt, die hoffentlich aufgehen. Ich las, man soll die kugeligen Knospen mit Spülmittel  waschen, damit das passiert. 


 Habt ihr das schon mal probiert?

 


Mit U.ein neues Postprojekt gestartet zur Aktivierung der kreativen Energie. Wunderbar, darauf muß ich jetzt antworten. Das macht Spaß und läßt sich in den Alltag einbauen. Unser Texturenprojekt liegt schon viel zu lange auf Eis, ist aber auch wirklich zeitaufwändiger.


Ein klitzekleiner Bruchteil eines Schmucknachlasses der verstorbenen Mutter einer Freundin.Ich habe ihr versprochen daraus eine neue Kreation zu machen, als Erinnerungsstück. Hat sich leichter gesagt, ich knobele schon eine Weile, ob der vielen Möglichkeiten, kann ich mich gerade schwer entscheiden.

Wunderschöne Pfingsten! 

Verlinkt bei  Friday- Flowerday 

12 von 12

Und schon sind wir im Mai- einfach unglaublich, dabei ist es heute so kalt und windig, eben richtige Eisheilige zum Reportagetag, die wieder schön von Frau Kännchen gesammelt werden. Danke!

        Es sieht zwar gerade sonnig aus, aber man kann gar nicht so schnell schauen, wie es sich ändert.

 


Mein Start in den Tag.

 
Zum Kaffee Lektüre nachholen vom Wochenende, denn da war ich mit der Schulfreundin in Bonn.

 

 
Der aktuelle Lesestapel sieht so aus und vielleicht wird abends noch was.

 

Sie verblühen schnell, sehen aber so schön aus.

  

Weitere Nachlassarbeit. Über viele Jahrzehnte gesammelte Postkarten zum Thema Sport, sortiert und zusamengepackt. Das wird eine Schenkung ans Sportmuseum Leipzig. Es sind 200 Karten und das ist bereits die zweite "Ladung", die ich versende. An den Karten läßt sich tatsächlich wirklich viel ablesen:
Technik, Kleidung, Feste, Vereinswappen etc.pp.

 

Mail-Art-post ergänzt, ich bin schon spät dran, denn eigentlich sollte es bei jedem nur eine Woche liegen.
Es wird immer thematisch weitergearbeitet zum Eröffnungsthema des Beginners.
 


Die allerletzten Glockenhyazinthen werden bewacht von einer kleinen Figur von Kati Zorn, währen ich fix was zu essen aufwärme.

Das Paket weggebracht.


Die Bäume wunderbar grün, der Himmel im Minutentakt anders.


Die Unterlagen des letzten Kurses wieder zurücksortieren, da kommt doch allerhand zusammen.

Heute ist wieder Sport fällig und kurz läßt sich die Sonne blicken.

 

 

Der obligatorische Dienstagsbesuch bei der Schwiegermama, deren Haustür von einem herrlichen Sandsteinportal eingerahmt ist.


 
Ein abendlicher Espresso mit einem feinen Macaron, ein Muttertagsgeschenk der Großen.
 
Wie war euer Tag? 
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