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Papier Schrift Papier

 Im Sommer gibt es im Umkreis unzählige Geburtstage und manche Gaben sind aus Papier oder im Papier.


Eine kleine Handtasche gefaltet aus einem Kalenderblatt. Von einer lieben Freundin bekam ich im letzten Jahr einen Kalender, der wöchentlich eine neue grafische Rückseite zeigt. Eine tolle Gestaltungsidee, mit der man wunderbar arbeiten kann.


 

Diese Woche war echt papierreich. Unser Verein Papiergeflüster hat für eine Grundschule ein Ferienprojekt gestemmt. Leporellos bauen und gestalten, verschiedenste Schreibwerkzeuge ausprobieren und mit den Ergebnissen ein Heftchen japanisch binden. Wir wollen das Schreiben und Buchbinden als Kulturgut weitertragen.

Für den Kalender, den wir seit vielen Jahren erarbeiten, geackert. Ich habe mich für ein Gedicht entschieden , also doch richtig Text.... tja, gut soll es werden und wenn man sich dann auch noch verschreibt...fragt nicht. Zu unseren Treffen wir gerungen, kritisiert, korrigiert und dann wird weiter gearbeitet.


 Sich selber eine Freude machen, ist wichtig.


Sind die nicht schön, wie kleine Minidahlien. Vielleicht sind es auch welche, ich weiß es nicht.

Ein schönes Wochenende!!! 

 

Verlinkt bei Friday Flowerday 

Ein Tusch

 

Von meiner persönliche Fee gezogen , ganz passend in der Mütze mit der Schreibfeder!

 

 Der Kalender 2025 "Ganz schön schräg" geht an


 von bimbambuki. Herzlichen Glückwunsch! Ich gebe mir Mühe, dass er zeitnah nach Berlin reist.

Seid bedankt für die Teilnahme und noch eine schöne Vorweihnachtszeit.

 

 Da die Zeit der Wünsche angebrochen ist, hier ein Wunschbild.


 

Eco Print in Wien

In Wien gibt es eine besondere Papierwerkstatt, die Papierwespe, die von der Künstlerin Beatrix Mapalagama geführt wird und sehr feine Kurse rund ums Papier von verschiedenen Kollegen anbietet. Ein entdeckter Wochenendkurs hat uns schon vor langer Zeit angesprochen und so sind G. und ich nach Wien gereist, mit dem Zug über Prag. Gruselige 160 Minuten Verspätung mußten wir abhalten, aber in Wien hat alles wunderbar geklappt. Allerdings war damit die einzige Zeit, die wir noch für Museum o.ä. gehabt hätten, dahin.

 
Aber zwei ganz wunderbare Tage haben uns erwartet. Eine kleine Gruppe unter Leitung von Birgit Nass hat gelegt, gerollt, gewickelt, gedämpft und gekocht, geklebt, gestempelt und geschrieben. Ich wußte ja noch ein wenig wie es geht, da ich schon mal mit ihr experimentieren durfte. ( Mein Blogeintrag von der damaligen Aktion finde ich leider gerade nicht)
 
 
Alles, was die Natur so bietet, getrocknet und frisch, kann man benutzen. Vor vielen Jahren hat die Australierin India Flint diese Art Naturdruck perfektioniert und darüber ein Buch geschrieben. Seitdem fasziniert diese Technik weltweit kreative Menschen, da man es sowohl auf Papier, als auch Stoff nutzen kann.
 
Im Kurs ging es um Papier, aber da eine Hülle über das Papier kam, die aus Stoff war, kann ich auch ein Stück Textil zeigen. Durch wirklich reinen Zufall, ist mein Stoffstück recht passabel geworden nach drei Bädern. Sogar mit einem Rand auf beiden Seiten, alles ungeplant. So habe ich einen neuen Stoffstreifen erworben für das letzte Bad, weil ich diesen hier unbedingt so erhalten wollte. Mal sehen was daraus wird.

 
Wickeln, dämpfen, kochen, trocknen - es hatte auch etwas von kreativem Haushaltstag.
 

Der Reiz beim Auswickeln und Staunen, was die Natur auf dem Papier hinterlassen hat, war wie Weihnachten und hatte auch Suchtcharakter, weil man natürlich mit jeder neuen Pflanze eine neue Wirkung erzielt oder auch gar keine!
 

Hier ein Blatt von der Haselnuss. Das Schöne an Naturfarben ist, dass sie alle harmonieren, egal in welche Richtung sie schreiten.
 
 
Wir haben ziemlich straff gearbeitet und alle ein herrliches Buch geschafft mit einer von Birgit Nass  weiterentwickelten elastischen Bindung. Alles in nur zwei Tagen ist schon sehr beachtlich.
 


 Erst wenige Seiten sind beschrieben. Diese Doppelseite gefällt mir gut und bleibt so.
 

 
 
So groß sind sie geworden, unsere Bücher mit stabilem Rücken. Extra für dieses Format hatte Frau Mapalagama Bögen in wunderbaren Tönen geschöpft. Ein durchweg mit nur besonderen
Blättern gefülltes Buch.
 

Schreiben im Kloster - Traumzeit

Als wirkliches Kloster selber fungiert Donndorf natürlich nicht mehr, aber wenn man dort Kurse besucht, hat das schon etwas sehr Besonderes. Man kann sowohl zur Morgenandacht gehen, als auch im Kräutergarten seine Runden drehen oder in den schlichten Zimmer sich vom Alltag erholen. Der Ort ermöglicht sich ganz und gar auf etwas zu fokussieren und den Rest einfach mal auszublenden. In diesen stürmischen Zeiten ist das tatsächlich ab und an willkommen.

Hier hatte ich ja schon kurz berichtet. Ich habe seitdem nicht mehr geschrieben, weil der Alltag andere Dinge fordert, obwohl ich es mir immer wünsche und hoffe auf freie Spitzen nach solch einem Kurs. 


Das ist natürlich nicht der Beginn , sondern schon ein Ergebnis einer kreativen Gestaltung.

 




 Nach dem Aufwärmen und Probieren dann Experimentieren  mit verschiedenen Werkzeugen. Hier ein Wort in einer der Möglichkeiten, die die Byzantinische hergibt. Die Kreuze mahnen Verbesserungen an, die dann unten eingeflossen sind.
 

Hier der Versuch eines Textes. Ein Gedicht von Hans Kruppa, von dem meine Nachbarin ein Buch dabei hatte. Es gefiel mir sehr. Man lernt auch von den Teilnehmern immer, an Literatur oder Werkzeug. Der Austausch ist jedes mal sehr besonders.
Natürlich habe ich mich auch verschrieben, aber nur einmal, das schaffe ich sonst öfter.
 

Bei dieser kompakten Gestaltung muß man dann schon fast rechnen und erst einen Rohentwurf machen. Freie Linien dieser Länge sind eine Herausforderung.
 
 
 
 

In eine neue Schrift eintauchen

Gleich nach Pfingsten ging es nach Thüringen für einen tollen Kalligrafiekurs ins Kloster, deshalb fielen auch die 12 am 12. aus. Der Kurs, schon vor einem halben Jahr geplant, mußte leider verlegt werden, glücklicherweise passte das Zeitfenster. Kloster Donndorf liegt abseits der großen Pfade, wie es sich für ein Kloster eben gehört. Dort kann man die unterschiedlichsten Kurse und Workshops belegen, wird liebevoll verpflegt und schläft hinter dicken Mauern mit Blick in den Klostergarten, wenn man Glück hat. Ich hatte.

 

Das Thema: die Byzantinische Schrift - Neuland für die Teilnehmer, denn sie entspringt einem anderen Kulturkreis. Gegeben von der Weimarer Kalligrafin Gudrun Illert, die dort alle zwei Jahre eine tolle Buchkunstmesse organisiert.


Eine wunderbare Begrüßung - für jeden gab es ein Namensschild. Sind die nicht Klasse? Wir haben alle gleich verzückt fotografiert .

 

 


Die Vielfalt via Projektion in vielen Beispielen staunend bewundert.
Welten haben sich eröffnet.

 

 

Üben, schreiben, probieren, sich inspiereren lassen, Werkzeuge verändern und und und. Es wurde bis in die Nacht geschrieben, gerechnet, geprägt, coloriert. Da wir verköstigt wurden, gab es nur das Kloster und die Schrift.


Fix mal in den Klostergarten vor oder nach den Mahlzeiten und Entdeckungen im Kräuterbeet machen.

Bei arte gab es voriges Jahr 3 Teile über die Geschichte und Entstehung der Schrift ( noch abrufbar) wir haben den ersten Teil gemeinsam gesehen, da konnten sich die Hände entspannen. Der Austausch untereinander von und über Material bis zur Hilfe bei Gestaltungsfragen ist bei Schriftverrückten immer intensiv.

Zum Schluß wurde alles ausgelegt und fotografiert, aber davon kann ich euch natürlich nichts zeigen. Demnächst aber etwas Eigenes, die Mappe steht noch gepackt.


Der Blick aus meinem Zimmer. 


Jetzt hat mich der Alltag wieder.



 

Pfingsten - "Kunst offen" in Sachsen

Diese Aktion zu Pfingsten in Sachsen ermöglicht Künstlern Besucher in ihren Ateliers oder anderen Räumlichkeiten zu empfangen, oft verbunden mit verschiedenen Aktivitiäten. Hier gibt es eine Übersicht über alle Teilnehmer zur Aktion "Kunst offen". Da lohnt sich eine Rundreise zu Pfingsten.


 

 

Der Verein Papiergeflüster e.V. stellt seit ein paar Wochen im Orthschen Gut in Quoren bei Kreischa aus und zu Pfingsten gibt es zusätzlich einen kleinen Markt  - handgebundene Bücher und Schachteln, sowie Glasperlen und Schmuck und natürlich Mitmachaktionen für Kinder und Erwachsene.
Kleine Hefte binden, evtl. den Namen besonders schön geschrieben bekommen etc.
Auch allerlei Bücher über Kalligrafie in verschiedenen Bereichen wird es gegen Spenden geben.

Vielleicht sehen wir uns! Am Samstag und Sonntag bin ich mit Kollegen im Orthschen Gut.

 

Ein Tusch für

 

Hier und auf Instagram konnte man in den Lostopf springen für den Kalender 2025 der Gruppe Papiergeflüster. Die Glücksfee hat am 3. Advent beackerknust gezogen! Herzlichen Glückwunsch! Ich hoffe der Kalender wird eine wunderbare Weihnachtsfreude und ein Begleiter fürs kommende Jahr.


Ich bedanke mich herzlich bei allen Teilnehmern und wünsche noch schöne, hoffentlich nicht zu vollgestopfte Tage bis Weihnachten.

12 von 12 im Dezember + Verlosung

 Der Reportagetag im Dezember, den Caro so wunderbar einsammelt, beginnt für mich nicht zu Hause.


Nach einem schönen Konzertbesuch bei Georgette Dee im Leipziger Schauspielhaus Übernachtung beim Sohn der Freundin. Um 6 aus den Federn, meinen Zug darf ich nicht verpassen.

 

Es gibt solche und auch solche Haustiere!


Im vollen Zug Lektüre und ein neues Sockenmodell nach eigener Idee, Wolle mit Cashmere.


Der wohl am meisten fotografierte Baum in Dresden im Dezember. Verzückt sieht man Touristen Bilder machen im Hauptbahnhof.


Der Briefkasten ist gut gefüllt, schon erste Weihnachtspost. Ich winke rüber nach Kölln und rufe ein herzliches Dankeschön!


Ein warmer Salbeitee tut gut und vertreibt hoffentlich die evtl. mitgebrachten Bazillen.


Angefangene Weihnachtskartenideen liegen rum und warten!


Aus den gegossenen Kerzen ist ein schlichter Adventsteller geworden. Ein Docht hat nicht gut gebrannt und wurde stillgelegt, deshalb haben schon 3 Kerzen mal gebrannt, obwohl der 3.Lichtertag noch kommt.

Eine große Portion, der Tag war schon recht fortgeschritten ohne viel feste Nahrung.

 

Quer durch die Stadt zur Kita der Enkelin. Nach dem Einsturz der Carolabrücke im September ist ein flotter Elbwechsel nicht einfach. In einer Stadt, die durch einen Fluß geteilt ist ist, sind Brücken Lebensadern. Spiel - und Vorlesezeit bis zum Abendbrot.

 

 Zu Hause leuchtet uns der Herrenhuter einen entspannten Abend mit seinem wohligen Ton.

 

Der neue Kalender der Gruppe Papiergeflüster ist fertig mit dem Thema" Kein Anfang und kein Ende".
Ein etwas geheimnisvolles Foto, was eure Neugier hoffentlich weckt. Das Titelblatt ist von Ursula Schlesing. Wer gern für 2025 einen Kalender möchte oder einen Geschenk braucht für einen Schriftinterssierten, mit 13 verschiedenen kalligrafischen Handschriften, kann durch einen Kommentar teilnehmen.
Die Maße sind 47 x 22,5.





12 von 12 im Juni

Bereits Juni, irgendwie schon erstaunlich. Heute ist wieder großer Reportagetag, der bei Frau Kännchen gesammelt wird. Besten Dank!
Heute geht es mal ganz zeitig los - Muntermacher.

Das Foto täuscht, ich halte es mal nicht so einfach in die Kamera. Eine Klebeaktion - und ich drücke 1/4 h das Gegenstück im Deckel fest. Im Ganzen ist es eine Butterdose, die jetzt einen Ticken chicer ist und am Wochenende mit auf den Markt kommt im Zollhof Pirna.

Dann schnell auf unseren Wochenmarkt geflitzt.
 

Mit dem Bus auf die Höhe.
 

Frisch, aber schönes Wetter. Mit vielen Gedanken auf dem Weg. Der kleine Friedhof ist mein Ziel .


Es gab viel zu erzählen. Ich habe meiner Ma, etwas Blau-Weißes mitgebracht, was sie sehr liebte.

 
Ich hatte mich riesig gefreut, dass mein Kalenderblatt, in dem ich Handschriften meiner Eltern verarbeitet habe, genau in einem Geburstagsmonat plaziert worden ist.



 
Zum Espresso gibt es als Nachtisch vier Seiten Kischbiographie.


Eine Kette in Orangetönen möchte ich noch schaffen bis zum Markt. Um eine gläsernes Leuchten zu erzeugen, muß man mehrere Farben übereinander setzen.


Endlich die Kurspapiere weggräumen.Wollte einfach immer mal draufschauen und mich freuen.
Ich konnte noch einen Tag mitarbeiten bei einem feinen Prägekurs bei Katharina Ostende. Das zauberhafte Namensschild hat sie für jeden Teilnehmer gemacht.


TaiChi endlich mal wieder im Park, mit G. Mit der großen Gruppe klappt es erst in 14 Tagen. Die Pause davor macht sich bemerkbar, ich verschieb den Post auf den Morgen danach.
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