"Einwecken" für die Kunst

Nüsse sammeln macht Spaß, aber noch mehr, wenn man aus dem sogenannten Abfall, den herrlich verschrumpelten, ehemals grünen Schalen auch etwas Feines machen kann.


Etwa einen Tag lang diese Schrumpeldinger einweichen,

auf- und etwas einkochen,

geeignete Gläser vorbereiten,


einfüllen und beschriften und fertig ist ein schöner Vorrat an Walnußtinte. Zum Schreiben, Zeichnen und Grundieren. Sie ist lichtecht - gaaanz wichtig, hat einen angenehmen Braunton und ist antibakteriell. Deshalb hoffe ich auch, dass die Tinte haltbar ist ohne chemische Zusätze. Instrumentenbauer kennen diese Farbe wohl schon seit Jahrhunderten, denn sie wurde zum Beizen ihrer musikalischen Hölzer benutzt.
Und ich nehme an, dass die Wollfärber unter Euch damit auch schon Versuche gemacht haben.
Vielleicht probiere ich mal eine Batik damit, aber dafür werde ich wohl noch mal einen längeren Herbstspaziergang machen müssen.

Kommentare:

suschna hat gesagt…

Das ist toll. Da renne ich gleich mal raus und rette die letzten Schalen. Ich hatte ja schon davon gehört, aber so konkret ist es viel besser, ein schöner Ansporn. Ob die Pampe Stoff waschfest färbt? Werde ich mal probieren, aber Tinte will ich auch haben. Danke!

Elke hat gesagt…

Geniale Idee. Aber ich glaube, mein Mann rastet aus, wenn ich einen von seinen Kochtöpfen versauen würde...

LG

Elke

Meertje hat gesagt…

Eine Tolle Idee!
Liebe Grüße Miriam

Uschi hat gesagt…

ich hatte mal Walnusstinte...mag das Braun auch sehr gern....aber in meinem Notizbuch von damals...in dem unendlich viele Gedichte festgehalten wurden...ist jetzt...25 Jahre später...so einiges verschwunden.......menno

Gut also mit Sicherheit für Briefe die nachfolgenden Generationen nicht erhalten bleiben sollen...:))

...oder hatte ich was falsch gemacht...weiß nimmer wie ich sie angerührt hatte...

kerstin jäger hat gesagt…

klasse Idee ich kenne Walnuß eher als alternative zu Henna;-))
Muss ich mir für nächstes Jahr merken. LG kerstin

kaze hat gesagt…

Danke für Eure Kommentare, das eröffnet ja noch ganz andere Möglichkeiten. Haare färben, aber es riecht etwas streng, Versuch macht klug und Stoffe särben hat mir jetzt jemand erzählt hätte man ganz früher wohl häufig gemacht auf dem Land.
Uschi ich hoffe eigentlich auf die Lichtechtaussage. Schade um Deine Gedichte!

Lucy in the Sky hat gesagt…

So einfach ist das? Menno, im Hof meiner vorigen Wohnung stand ein Walnussbaum - und hier jetzt fällt mir keiner ein. Außer im botanischen Garten. Hm.
viele Grüße, Lucy

Manuela hat gesagt…

Früher, in einem fremden Land in dem es keine Haarfarbe gab :-), da habe ich meine Haare mit Walnüssen getönt ... ein zauberhafter Glanz umhüllte mein damaliges *lach*** kastanienbraunes Haar,
ich liebe die Farbe.
Liebe Grüße schickt dir
Manu

Elo hat gesagt…

Oh,wie schade habe den tip leider zu spät gefunden.
Tja, dann eben nächstes Jahr.
LG
Elke

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