Zu dieser Kategorie gehöre ich mit Sicherheit, aber ab wann ist aufheben, anhäufen schon sammeln? Darauf finde ich ehrlich gesagt keine Antwort. In unserer Familie wurde schon immer gesammelt, bewußt und unbewußt, so nebenbei entstanden, später auch gezielt dazu entschieden. Die seltsamsten Sachen. Gibt es ein Sammlergen?
Eindeutig ja!
Als Kind habe ich Bauchbinden gesammelt - mein Opa war Zigarrenraucher und das sind die kleinen Papierbanderolen darum , Schokoladentaler - mehr als 30, Briefmarken mit Kostümen und Strumpfbilder. An dieser Stelle wird jetzt nicht gelacht! Zum Brüllen, oder? Aber es gab da so schräge Bilder, die man heute nicht mehr finden würde.Verdreht sitzende nackte (bis auf die Strumpfhose) Schönheiten räkelten sich in aufgeblasenen transparenten Sesseln. Das sah echt futuristisch aus. Getauscht gegen Kaugummibilder. Von alle diesen Schätzen habe ich natürlich kein einziges Foto, schade eigentlich.
Ein Gen behält man ja, also gibt es jetzt hier auch genügend Dinge, die woanders schon als Sammlung duchgehen. Papier, Stoffe, Knöpfe, Borten, Wolle, Steine, Muscheln, Postkarten, Bücher, Perlen, Gläser, Eierbecher....ok, diese war mal ein bewußte Entscheidung.
Frauen sammeln sowieso ganz anders als Männer, ist mir so im Laufe meines "Sammlerlebens" aufgefallen. Frauen heben auf, woran ihr Herz hängt, was sie optisch inspiriert, erinnert und fasziniert. Das ist ohne Logik und unstruktiert, eben aus dem Bauch heraus. Wenn Männer sich fürs Sammeln entschieden haben, dann ist das sythematisch, meist wertorientiert, es wird katalogisiert etc.
"Sammler sind glückliche Menschen "
Zitatvon Karla Scheider aus dem Buch
-Zwischen Kloppe und Glück, oder wer sammelt, hat mehr vom leben-
Und wer noch mehr über Sammlungen sehen möchte, schaut bei Frau Pimpinella vorbei.