12 von 12 im August

Eben noch über wenig Sommer lamentiert und schwupps ist er da, der krasse Hochsommer. Gestern ging hier wieder die Schule los, da gibt es wohl gleich hitzefrei.
Die 12er-Reportage steht an und wird wie immer betreut von Frau Kännchen, vielen Dank!

 

Eindeutig  Sommer!


 Noch zeigt das Thermometer herrliche 16°C.

Das Frühstück etwas reichhaltiger, heute mit einer extra-Portion Eiweiß. Wachteleier - ein ganz wunderbares Geschenk.


Zum Kaffee 5 Seiten "Kinder von Hoy"  - ein bemerkenswertes wichtiges Buch!!!

Eine kleine Bunte, die ruck-zuck trocknet.


Beobachtet hatte ich es die letzten Jahre und nun habe ich mich entschlossen mich vom August-Art-Journal von Ramona Weyde inspirieren zu lassen.  Allerdings erst nach dem Start, so dass ich aufholen mußte, was einen unter Druck setzt und eigentlich nicht Sinn des Ganzen ist. Ich möchte es aber unbedingt durchhalten und zeitlich dranbleiben, weil mir viel zu oft Ideen zerinnen im kreativen Berg der Möglichkeiten. Alle 2 Tage gibt es einen Impuls fürs eigene Tun. Sehr sympathisch und anregend ihre Videos zu sehen. Entdeckt hatte ich Ramona vor langer Zeit über die Kalligrafie und Schrift spielt im Artjournal immer eine Rolle, was mir sehr gefällt.

Es muß dringend eine Ladung Apfelmus gemacht werden, ehe die Fruchtfliegen die Küche übernehmen.

Am frühen Morgen gab es eine Runde Perlen, die jetzt in Wasserbad dürfen.

Kreatives Mittagessen aus der Pfanne und gekörnter Frischekäse mit Dill als Frischekick.

 

Mal wieder ein Schnitt zum Kleben, ich möchte Boxershorts aus ausrangierten Oberhemdem nähen.Das wird sicher zeimlich wild, da man stückeln muß, aber die Hemdenware ist oft einfach noch zu schön, wenn Kragen hinüber z.B. Ich stelle mir das Ergebnis witzig vor.

Zum Sport muß ich mit der Bahn fahren, aber die steht zwischen den Haltestellen, also weiter laufen, um eine andere Linie zu nutzen, wenn ich pünktlich sein möchte. Bei der Wärme ist fix laufen nicht so toll.


Nach der Sportstunde geht es noch zur 91-jährigen Schwiegermutter, der die Hitze natürlich arg zu schaffen macht.

 

Den Abend beschließen mit Espresso und etwas Nascherei, bewegungsarm.

Wie habt ihr den heutigen Tage verbracht? 


 

Spiel(t)räume

Mit diesem schönen Titel, der durch Kindheit und Erinnerungen führt, kann man in Erfurt eine wunderbare textile Ausstellung im Volkskundemuseum sehen. Die Gruppe TAT  - Textil Art Thüringen - bei der ich als Gast aktiv bin, stellt dort aus. 


Ein Raum im Raum - überraschend.

 


Die Gruppe  - geballte Frauenpower. Zu einem gemeinsamen Foto haben wir es in dem Arbeitstrubel
des Aufbaus nicht geschafft, so hängt  nun dort dieses Mosaik.

 


Eine Arbeit von Katrin Knape 


Eine Gemeinschaftsarbeit - das zeichnet diese Gruppe aus, die es schafft bei so vielen verschiedenen Persönlichkeiten auch eine Ebene zu finden, auf die alle einen Zugang haben. Eine Balance zwischen Ähnlichkeit und Individualität herauszukitzeln, ist auch eine Kunst.

 


Geheimnisvolle Texturen und Strukturen. 
Cordula Hartung 


Ein Ausschnitt einer Miniatur zum Thema Märchen: Karen Zerna 


Es gibt wirklich viel zu entdecken ! 


Diese wenigen Ausschnitte machen euch hoffentlich neugierig. Bis zum 29.3.2026 kann man diese facettenreiche Aussstellung sehen. Und Erfurt ist natürlich auch immer eine Reise wert.

 

 

Ganz unakademisch geht es auf der gegenüberliegen Straßenseite des Museums weiter.

 

12 von 12 im Juli

Nach extrem viel Sonne, Wind und Trockenheit, gibt es endlich mal ein paar dunkle Wolken, die Regen versprechen. Der Tag beginnt dunkel und wird ein echter Haustag.


 


Nach dem Samstagfrühstück intensive Lesezeit, am Wochenende gibt es immer auch einen großen Feuilletonteil in der SZ, der stimmt einen jedenfalls froher als das Weltgeschehen.


Ich muß komplett ein Kleid für die Enkelmaus neu machen, ich war zu langsam für den Wachstumschub. Das Kleid war schon zu eng. Zum Glück bekam ich noch ein ausreichend großes Stück von einer lieben Freundin. Ich winke dankend nach Berlin!
Es ist so dunkel, dass ich bei Kunstlicht zuschneiden muß.

Der aktuelle leicht veränderte Lesestapel.

12 Uhr ist es immer noch nicht wirklich hell und nur 16 Grad. Es hat immer mal kurz geregnet.


Der Lieblingsmann hilft der Tochter beim Möbelaufbau und ich probiere inzwischen einen neuen
Möhrensalat mit Knobi, Sojasauce, Lauchzwiebeln. Sesam soll zum Schluß noch darüber.


Dem MugRug mit den Wellen von der letzten Stoffspielerei fehlt noch die letzte Naht.
 

Die kleine Charge beschriften und sich darauf freuen. Im letzten Jahr hat der späte Frost das alles verhindert.


Das letzte Stück Stachelbeertarte schnabolieren.


                  Kennt ihr so etwas noch? Sammelalben mit Schauspielerfotos meiner Großeltern. 
                           Vielleicht findet sich ein Fan dafür. Zu viel hat meine Familie gesammelt.

 


Und deshalb bin ich hier öfter aktiv unterwegs.

Der Möhrensalat war lecker und wird sicher wieder mal gemacht. Ein ganz und gar unspektakulärer Samstag, das war aber auch gut so, denn in der Woche war ausreichend Trubel.

Nun schicke ich es noch zu Caro und werde am Sonntag mal woanders stöbern. 


Genießt ihn!

 

 

 

 

Schreiben im Kloster - Traumzeit

Als wirkliches Kloster selber fungiert Donndorf natürlich nicht mehr, aber wenn man dort Kurse besucht, hat das schon etwas sehr Besonderes. Man kann sowohl zur Morgenandacht gehen, als auch im Kräutergarten seine Runden drehen oder in den schlichten Zimmer sich vom Alltag erholen. Der Ort ermöglicht sich ganz und gar auf etwas zu fokussieren und den Rest einfach mal auszublenden. In diesen stürmischen Zeiten ist das tatsächlich ab und an willkommen.

Hier hatte ich ja schon kurz berichtet. Ich habe seitdem nicht mehr geschrieben, weil der Alltag andere Dinge fordert, obwohl ich es mir immer wünsche und hoffe auf freie Spitzen nach solch einem Kurs. 


Das ist natürlich nicht der Beginn , sondern schon ein Ergebnis einer kreativen Gestaltung.

 




 Nach dem Aufwärmen und Probieren dann Experimentieren  mit verschiedenen Werkzeugen. Hier ein Wort in einer der Möglichkeiten, die die Byzantinische hergibt. Die Kreuze mahnen Verbesserungen an, die dann unten eingeflossen sind.
 

Hier der Versuch eines Textes. Ein Gedicht von Hans Kruppa, von dem meine Nachbarin ein Buch dabei hatte. Es gefiel mir sehr. Man lernt auch von den Teilnehmern immer, an Literatur oder Werkzeug. Der Austausch ist jedes mal sehr besonders.
Natürlich habe ich mich auch verschrieben, aber nur einmal, das schaffe ich sonst öfter.
 

Bei dieser kompakten Gestaltung muß man dann schon fast rechnen und erst einen Rohentwurf machen. Freie Linien dieser Länge sind eine Herausforderung.
 
 
 
 

Kugelketten zu den Tagen der Kunst

Ich liebe Kugelketten, schon sehr lange. Am Anfang waren die Leute irritiert und fanden : so etwas hing bei uns am Waschbecken. Mittlerweile hat sich das schon sehr gewandelt, es gibt sie in allen Farben, in Edelstahl und selbst in reinem Silber.

Bei mir heißen sie Talismannketten, weil man seine Schätze oder Geschenke daran aufbewahren kann, die einem Glück bringen. Man kann sie einfach auf seine Lieblingslänge kürzen.


Hier eine Hohlperlen mit Fenstern zum Hineinsehen, das ist schon besonders, auch beim Machen.

 

 
Hier in superzart. 

 


 Dieses mal an einem neuen Ort, Barbiergasse 18! Es werden immer Ladengeschäfte bespielt. Gemeinsam mit Ursula Schlesing, Karin Krause  und dem Verein Papiergeflüster hauchen wir den Räumen für ein Wochenende ein besonderes Flair ein und hoffen auf viele Besucher.


 

 Ohne die engagierte Arbeit des Kunstvereins und der großzügigen Eigentümer, wäre dies alles nicht möglich.



Neue besondere Ohrringe gibt es natürlich auch. 

Vielleicht sehen wir uns, wir würden uns freuen! 

 

 

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