Das war ja ein überraschendes Thema von Tyche, bei der ihr heute alle Beiträge verlinkt sehen könnt. Zuerst habe ich an Fäden ziehen gedacht, so eine alte Technik, wo man aus Webware Fäden zieht und die Lücken mit Zierstichen füllt oder umsäumt. Durchbrucharbeiten. Dafür habe ich aber gerade keine Verwendung .
So fiel die Wahl auf Farbe weglassen bzw. entfernen mittels chlorhaltiger Flüssigkeiten. Ich weiß, nicht sehr umweltfreundlich und nur an frischer Luft zu machen mit viel Vorsicht!!!
Der Plan war mit Schablonen, Blättern und Spitzendecken auf dunkle Flächen kontrastreiche Grafik zu schaffen . Jersey und alte Jeans wollte ich probieren.
Deckchen habe ich genügend zur Auswahl , Schriftschablonen und welche von einem Alabama Chanin- Experiment und Blätter natürlich auch, dann kommt das ABER um die Ecke.
Die Sprühflasche gab nach wenigen Stößen den Geist auf und ich konnte nur noch klecksen, nur gut, dass ich Handschuhe anhatte.
Das sah dann kurz danach so aus
und zwei Stunden später so. Insgesamt nicht so übel, aber natürlich nicht das, was ich erreichen wollte.
Die Blätter auf der Jeans klappten gar nicht , weil nur noch Klecksen ging und nach dem Sonnenbad war es eine wilde, entfärbte Fläche. Als Stickgrund eventuell recht spannend.Vielleicht kann man sogar auf Stoff schreiben?
Es ist nur ein Anfang des Weglassens geworden, von der Kunst bin ich noch weit entfernt. Aber das reizt mich so sehr, ob ich ein Abbild von Spitze hinbekomme, dass ich demnächst noch mal ein Sprühflaschenkauf starten werde.
Bin neugierig gespannt wie ihr das Thema interpretiert habt, kann euch aber erst Anfang der Woche besuchen.
deine idée perfekt * gibt ein anderer look den ich sehr mag ! bravo pour ta réalisation un peu compliquée !
AntwortenLöschenbon dimanche
mo
Ja das Thema ist eine Herausforderung. Dein Shirt mag ich gerade so wie es an den Erwartungen vorbei entstanden ist. Und ich stimme Dir zu: Vielleicht kann eine zusätzliche Technikebene es weiter gestalten.
AntwortenLöschenMit Chlorreiniger hatte ich auch mal so was probiert: Die Deckchen getränkt und aufgelegt. Hat nicht funktioniert. Versuch macht klug.
LG Ute
Ich werde es auf alle Fälle noch mal mit neuer Sprühflasche probieren, es reicht ein Hauch, das war zu sehen, tränken ist definitiv zu viel.
LöschenEntfärben ist spannend, nur löst sich manchmal hinterher der Stoff auf! Vielleicht werden die Konturen besser, wenn man die Bleiche wie Farbe benutzt und mit einem feinen Pinsel aufträgt?
AntwortenLöschenStoff kannn sich auflösen?! Dann war es aber arg. Pinsel wäre mir zu massiv, es reicht sehr wenig, denke ich, teste weiter.
LöschenSuper Idee. Ich stelle mir jedoch schwierig vor, dass das Javel nicht unter die Spitze läuft und sich im Stoff ausbreitet. Schade, dass die Spraydose kaputt ging. Liebe Grüsse von Regula
AntwortenLöschenSehr interessant! Wie dunkel die Abbilder der Spitzendeckchen geblieben sind. Und das Shirt hat doch etwas sehr punkiges. Ich bin gespannt auf Deine Weiterführung dieses Experimentes! Liebe Grüße!
AntwortenLöschenGenau, ich denke auch, dass die Punkerszene das in den 80ern "erfunden" hat und heute hat es sich auf sanftere Eeise etabliert.
LöschenWolltest Du erst Lochstickerei machen?
AntwortenLöschenFaden wegnehmen.
Du hast Dich dazu entschieden Farbe wegzunehmen. Und dann streikte noch bei so einer Feinarbeit das Sprühfläschchen. Aber ich glaube, Du konntest trotzdem etwas testen und einen Plan fassen, wie es besser werden lönnte. Die Idee ist nämlich super und das Ergebnis gar nicht so schlecht.
Liebe Grüße und einen schönen Sonntag Abend noch
Nina
Lochstickerei wäre noch anders, ich dachte zuerst an Durchbrucharbeiten ( vielleicht gibt es auch nch ein anderes Wort dafür) sind eher mehrere Fäden ziehen aus einem gröber gewebten Stoffstück und diese Lücken bearbeiten. Muß nach dunklen Unis wühlen.
LöschenAh
LöschenHohlsaumstickerei meinst Du vielleicht
Was so manche alte Leinentischdecke hat...
Was für Unis brauchst Du denn? (Sozialkaufhaus?)
Nochmals liebe Grüße
Nina
Ich habe großen Respekt vor allen Entfärberlösungen. Ich hatte jahrelang 'discharge paste' im Schrank, die hat dann Anfang des Jahres auch nicht mehr funktioniert. Chlor wollte ich nicht kaufen. Ich warte gespannt auf deine nächsten Schritte und wünsche viel Erfolg. Liebe Grüße, Elvira
AntwortenLöschenEntfärben ist sicher eine gute Idee zum Thema. An Chlorbleiche habe ich mich nie rangetraut. Deine Kleckse sind ganz dekorativ, Stickerei passt sicher sehr gut dazu. Aber schade, daß die Muster der Spitzendeckchen nicht annähernd rausgekommen sind, das hätte mir sehr gefallen. Sind die Spitzendeckchen durch die Chlorbleiche zerstört worden oder kann man sie weiterhin als Schablone benützen?
AntwortenLöschenLiebe Grüße Gabi
Die Deckchen sind alle noch voll i.O., kann man also oft verwenden.Es bleicht ja "nur". Ja diese feinen Strukturen hätte ich gern erzielt.
LöschenSchade, dass deine ursprüngliche Idee nicht funktioniert hat! Ich finde auch, dass das Ergebnis punkig aussieht. Dafür gibt's bestimmt Liebhaber. Könnte man das vielleicht mit Cyanotypie versuchen? Natürlich kann man auf Stoff schreiben; es gibt entsprechende Stifte, die auch waschecht sind.
AntwortenLöschenLG
Beate
Mit cyanotypie kannn man sicher so etwas auch versuchen, aber ich mlchte Dinge verbrauchen, die schon da sind. Schreiben meinte ich schon mit chlorthaltiger Flüpssigkeit, nicht mit Textilstiften.
LöschenLiebe Karen, Dein Versuch mithilfe von Spitzendeckchen und Entfärbemittel hat Ausbaupotential und die Ergebnisse sehen spannender aus als eine brave Durchbruchsarbeit. Ich freue mich, wenn Du weitere Experimente durchführen möchtest, da steckt wirklich Punk - Potential drin. Sind die Deckchen noch brauchbar? Auch wenn wir sie heute nicht mehr mögen, fällt es mir schwer, diese alten Handar eiten zu opfern. Liebe Grüße von Tyche
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