Mein Weihnachtsteller aus der Kindheit wohnt immer noch bei mir, ich konnte mich einfach nie trennen. Erinnerungen aus dieser Zeit bleiben wohl ziemlich tief. Inzwischen ist er aber so altersschwach, das jede Apfelsine und jeder Apfel sofort vom Teller rollen. Aber einfach so entsorgen, kommt gar nicht in Frage.
So habe ich ihn fotografiert und daraus ein Papier gemacht, rapportiert auf unterschiedlich Weise.
Graupappen bezogen und mit der French link stitch -Bindung ein gut aufschlagbares Buch gebunden, was nun Geschenkideen und Realisiertes aufnimmt. Über die Jahre kann man schon mal den Überblick verlieren.
Ziemlich stabil war das rote Garn für die Seiten, aber Rot sollte es unbedingt sein. Wahrscheinlich habe ich die Lagen verdreht nach dem Stechen, deshalb die Lochung nicht exakt untereinander ist. Die Vergrößerung zeigt es dann krass deutlich.
Gibt es bei euch auch Erinnerungsstücke, die ein zweites Leben bekommen haben?
Du hast aber auch einen ganz besonderen Weihnachtsteller! So schön in Kinderfarben und mit Kinderfiguren. Die wir hatten, haben nicht überlebt, wobei wir daheim auch keine aus Papier hatten. Die gab es bei der Verwandtschaft.
AntwortenLöschenSo schön, dass Du Dir ein Buch aus dem Motiv gemacht hast. Hier gibt es so manches, was "weiter verarbeitet" wurde. Damit die Erinnerung weiterleben kann und auch, weil es oft schöne Dinge waren. Meine Mutter ist darin Spitze. (Ich habe zB eine Kette mit Rosenquarzperlen von meiner Oma (die Hälfte ihrer Kette) und silbernen, fragilen Rosenkranzperlen (von ihrem Bruder, meinem Großonkel), mit lieben Erinnerungen. Besondere Stoffe (Kindergardine) ist nun über Stuhlsitz Bespannung.
Aber zurück zu Deinem Buch. Ärgere Dich nicht, dass die Fäden in Nahansicht etwas nebeneinander liegen. Das Buch ist ein Volltreffer.
Hab eine schöne Adventliche Woche und liebe Grüße
Nina
Ist das schön, liebe Karen! Ich finde die Motive auch ganz zauberhaft gezeichnet,
AntwortenLöschenerinnert mich an Lesefibeln meiner Kindheit.
GLG
Astrid
Sehr schöne Idee, die Erinnerung weiterleben zu lassen und sogar in Zukunft zu füllen mit Weihnachtsideen. Das Weihnachtsbuch selbst ist eine gute Idee, meine Ideen sind immer im jeweiligen Kalender oder Notizbüchlein des Jahres und somit verstreut.
AntwortenLöschenLiebe Mittwochsgrüße
Michaela
So eine schöne Idee um die Erinnerungen wachzuhalten, liebe Karen...ich kann mich auch heute noch gut an meinen bunten Pappteller erinnern. Leider wurde er irgendwann entsorgt.
AntwortenLöschenEinen lieben Gruß von Marita
Das ist ja eine ganz großartige Idee!
AntwortenLöschenDas finde ich eine so tolle Idee! Ich dachte im ersten Moment, Du hättest den teller irgendwie als Buch umgebaut. Aber dann wär er ja futsch gewesen. Tolle Sache mit dem Musterpapier!
AntwortenLöschenLG Kristina
Das ist ein schöner Weihnachtsteller. Die Oma die mit im Haus wohnte hatte auch so einen Pappteller, nur längst nicht so schön, ich weiß gar nicht ob der noch irgendwo existiert. Ich hatte dafür ein einziges Pixi-Buch mit "Von drauß' vom Walde komm ich her", das besitze ich heute noch. Ich denke, das sollte ich auch mal einscannen. Und vielleicht als Umschlag nehmen für das Notizbuch, in dem ich (leider nicht ganz vollständig) seit Jahren Geschenkelisten notiere. Ein schnödes gekauftes Notizbuch, nichts so feines Handgebundenes ;-)
AntwortenLöschenLiebe Grüße, heike