Dem Aufruf bei
Suschna bin ich nur zu gern gefolgt. Rumexperimentieren in jeder Form macht mir Spaß, Material habe ich zur Genüge und was meist nur im Kopf ensteht, findet jetzt einen Grund umgesetzt zu werden.
Ich habe ein paar Regeln für mich aufgestellt:
- vorrangig einen Stoff benutzen, um die verschiedenen Wirkungswisen besser zu sehen
- ein oder zwei Kontrastfarben dürfen gewählt werden
- zum Schluß soll es immer eine kleine Tasche werden
Mein gewählter Stoff ist ein Mischgewebe, der mal für Männeranzüge bestimmt war. Damit zu smoken finde ich sehr spannend. Er hat angedeutete unregelmäßige Streifen und ich dachte, genau diese könnte ich gleich nutzen für das Raster, welches man beim Smok braucht. Vor meinem geistigen Auge entstanden wellenartige Faltenberge, aber in der Realität sah es nur unmöglich unregelmäßig aus.
Dann habe ich es doch aufgezeichnet (hatte ich doch gehofft ich kann mir das sparen), was sehr irritierte bei diesem Stoff und die Probe sah dann so aus. Die Faltentiefe ist ziemlich groß. Die Waben sind sehr plastisch. Für Kleidung wäre das mit Sicherheit ungünstig.
Beim nächsten Stück habe ich ein kleineres Raster gearbeitet und Rot gewählt. Die Größe des Stückes war dann Anhaltspunkt für die Taschengröße.
Die Form ist jetzt etwas bizarr - Täschchen mit Taille sozusagen. Es geht richtig viel hinein, da ja gesmokte Dinge elastisch sind. Optimaler wird es sicher, wenn man beide Seiten gleich arbeitet. Hier ist jetzt die Rückseite ein Sattel mit angekraustem Teil.
Jetzt nach dem Ausprobieren fallen einem natürlich sofort Variationen ein. Ein Thema, welches man viel öfter bearbeiten könnte. Man kann ja noch ganz anders diese Falten verbinden. Allerdings steckt in der kleinen Fläche auch ein Päckchen Zeit.
Suschna hat alle Mitstreiter bei dieser Stoffaktion aufgelistet, die ihre Experimente schon am Wochenende gezeigt haben.
Na dann auf zum nächsten Gipfel am Ende des Monats geht es weiter mit den Stoffkrimis. Ich bin gespannt, was Euch so dazu einfällt.