vom Schlüsselkind und feiner Wäsche

Verschenkte Freuden, die auch beim Machen Spass machen für Schlüsselkinder, der eine Türkisfan  , der andere stoffafin. Da lassen sich wunderbar schöne Reste erarbeiten. In Riesentaschen, die viele von uns mitschleppen, lässt sich so etwas viel leichter finden.


Nachdem ich weiß wie schwer es meinem alten Maschinchen fällt Leder zu vernähen, habe ich Buchschrauben benutzt und hoffe sie halten lange stand.

Immer mal übers Jahr einen Buchstaben gestichelt. Etwas mühsam die Fadenzählerei, weil bei der Rohseide alle sehr unterschiedlich stark sind. Schöne Alphabete gibt es in diesem Buch, welches ich in der Bibo entdeckte. Kurz vor Weihnachten dann zu einem Reisebeutel für feine Wäsche verarbeitet. Er wird hoffentlich ein nützlicher Begleiter für die vielreisende große Tochter werden.



verlinkt zum creadienstag.




Mustermittwoch - modisch

Es gab noch keine Möglichkeit Dezembergenähtes abzulichten, aber als dieser schöner Mustermix durch die Wohnung flitzte, mußte ich schnell draufhalten, um auch Michaelas Thema im neuen Jahr gleich traditionell weiterzuführen.

Auch Grau kann soooo schön sein! Ring aus eigener Werkstatt.




von der wilden Ordnung und dem planbaren Durcheinander

Nun ist das Jahr schon zwei Tage alt, die neuen Kalender hängen und hier war lange ungeplante Stille. Ich fühle mich Meilen von der digitalen Welt enfernt. Das Leben war einfach heftiger, draussen und drinnen. Der Jahresendtrubel fing bei uns schon nach dem dritten Advent an. Die Familie freute sich auf die zur Zeit in Kanada lebenden Mitglieder, alles richtete sich darauf aus und eine akribische Planung war nötig.


Das reichte aber nicht, wenn man trotzdem alles wie sonst schaffen will. Die Anspannung ist groß, weil man möchte, dass es nun besonders schön und perfekt wird. Das ist wohl so ein Frauending, was viele von uns kennen. Ich muß auch überhaupt nicht alles allein machen, mein Mann kocht ganz wunderbar, trotzdem stehe ich echt unter Strom. Es ist alles wunderbar gelungen, aber die Entspannung kam erst spät an. Der Jahreswechsel ist gleichzeitig noch ein weiterer Feiertag für mich, so dass es eben dicht bleibt.



Vor den Weihnachtstagen wurde sogar noch genäht, ein paar Geschenke und das erste mal ein einfaches Weihnachtskleid. Die MMM-Mädels vom sewalong habe ich die letzten Jahre immer mit Begeisterung beobachtet und gedacht, niemals bekommst du das in der Zeit in die Reihe. Dank Katrin (ich winke mal nach Weimar), die mich mit Literatur unterstützt hat, konnte ich den Lillstoff mit den goldenen Dreiecken vernähen, den ich erwerben durfte, weil im Überschwang zu viel gekauft wurde. Foto muß ich mal später machen, das war einfach nicht drin.



Ich habe wunderbare Weihnachstpost bekommen von lieben Blogfrauen, von Freunden und von den Papierflüsterinnen der Kalligrafietruppe. Es ist ein ganz besonderes Fest für mich und ich kann es immer wieder zur Hand nehmen. Recht herzlichen Dank!!!! Ich habe mich über jede Post sehr gefreut. Das ist echt nur die obere Schicht vom Teller! Auch ich habe noch bis nachts Karten geklebt und wollte nicht auf diese Tradition verzichten. Aber zeitiger anfangen wäre wohl ein sinnvoller Plan, der immer erst von mir entdeckt wird, wenn nicht mehr umsetzbar. Hoffentlich waren sie alle noch pünktlich vor Ort.

Hier ist es jetzt nun doch noch ganz weiß geworden und der Silvestermüll wird charmant verhüllt bis zum nächsten Tauwetter.

Ich hoffe sehr ihr hattet feine entspannte Tage , auch zwischen den Jahren und wünsch von Herzen ein gesundes und sehr sehr friedliches 2017



alternativer Weihnachstbaumschmuck

Nachdem ich gestern bei einem Versuch bei 12 von 12 mal mitzumischen , was ich mir gern bei euch ansehe, kläglich gescheitert bin, weil ich nach dem siebten Bild nicht weiter fotografiert habe, melde ich mich heute zum Creadienstag.
Je mehr ich die Massen an Glitzerweihnachtschmuck und komplette Deko-Ausstattungen sehe, um so mehr zieht es mich zu ganz  einfacheren Dingen. Geht euch es auch so?
Unser Baumschmuck ist geschenkt, geerbt, selbst gefunmelt. Bei dem Überangebot, frage ich mich besorgt, ob es Leute gibt, die ihren Baum samt Behang entsorgen, um nächstes Jahr die "aktuelle" Farbe kaufen zu können..

von links nach rechts: ein Tannenbaum aus der Knopfkiste, die ich mal mit Grundschulkindern gemacht habe, eine Kugel aus 8 ausgestanzten Kreisen von Druckresten, 3 x die gleiche einfache Faltung, die man im Netz unter German bell findet (Zeitschrift, eigene Schriftspielerei, altes Kalenderblatt) eine Kugel aus Resten von Aktenzwischenblättern und eine Sternesonne aus Lamellenverpackungsmaterial, welches aus der Hand meiner Freundin zu mir kam.

Ich komme ohne viel Glitzer aus, aber ein wenig rot darf/muß schon dabei sein.

Für alle, die nicht die Glücksfee geküßt hatte bei der Kalligrafie-Kalender-Verlosung, gibt es hier auf dem Blog von Wortspuren einen, nein sogar zwei neue Chancen noch einen Kalender mit ins neue Jahr zu nehmen!

es werde Licht - Mustermittwoch

Auch wennn es schon ein ziemlich später Mittwoch ist, kann ich noch zum Dezemberthema von Frau Müllerin etwas beitragen. Auf meinem Tisch fiel mir eine Skizze zu meinem Ausstellungsstück in die Hände, auf der ich auch eine neue Feder ausprobiert habe. Hat mit dem Thema so gar nichst zu tun, aber bleibt jetzt wo es ist.




Vermustert kann man witzige Effekte erreichen, weil plötzlich Schriftkränze entstehen. Wichtig war für mich aber der Glühbirnenkopf, als die Zeichnung entstand.


"Die Lichtwellen haben Ausgang"

 
Und an diesem Objekt kann man sehen, was es mit Licht gemein hat. Das war das Teil, welches ich per Hand nach Baruth gebracht habe, weil ich es der Post nicht anvertrauen wollte. Mein Beitrag zur Jubiläumsausstellung "300 Jahre Baruth" in Baruth/Glashütte, die bis zum März in der Galerie Packschuppen zu sehen ist.
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