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Strickflicken

Ja, man kann Strümpfe stopfen, ganz klassisch, ich praktiziere das sogar ab und an, aber manchmal überlegt man, ob es noch ästhetisch genug ist oder sich der Aufwand lohnt. Es gibt ja inzwischen ein regelrechtes Stopf- und Flickdesign, wo die Reparatur nicht versteckt wird, sondern dann die Hauptrolle spielt. Hier eine Sammlung.
Bei selbstgestrickten Strümpfen weiß man um die investierte Zeit und vielleicht ist es auch Wolle mit Erinnerung, die man verstrickt hat? Der Ort, wo man sie gekauft hat oder auf welcher Reise man sie z.B. gestrickt hat.

 
Ich habe schon allerhand Strümpfe gestrickt und sie wurden mit den Jahren aufwändiger. Nur so einfach ein Garn abstricken, nö, das ist mir zu wenig Herausforderung. Da sah ich letztens, dass in den geliebten Strümpfen der Jüngsten die Nutzung schon gut sichtbar war. Da es ja meist nur bestimmte Stellen betrifft, habe ich das erste mal strickgeflickt.

 

Ich habe die Maschen um die Ferse herum vorsichtig auf 4 Nadeln aufgenommen .

  

und die defekte Kappe auf- und abgetrennt.

Das Blau erscheint bei Kunst- und Tageslicht sehr anders.

 


Danach habe ich mit schwarz eine neue Ferse eingestrickt. Wie bei der Bandspitze ist die Ferse gearbeitet. Das hat ganz gut geklappt.

 
An ein paar dünnen Stellen habe ich mit einem Strickstich die Maschen verstärkt und nun sind sie 
fast wie neu und können noch eine große Weile Dienst tun. Strickflicken ist jedenfalls ein sehr praktikabler Weg schönen Selbstgestrickten das Leben zu verlängern.

3 Kommentare:

  1. Meine Mutter macht das schon seit ich denken kann und manchmal muss es dann auch schon mehr sein. Ich habe schon mal gedacht, wir sollten uns die Sockenstrick Arbeit teilen, sie strickt nicht so gerne Bündchen, ich komme mit den Versen nicht klar 😆
    So schöne Socken bei Dir, gut, dass Du sie perfekt gerettet hast
    Liebe Grüße !
    Nina

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  2. Krass wie sehr sich die Farben von Foto zu Foto unterscheiden. Ich bin ja immer noch einfach Faden runterstricken Sockenstrickerin. Aber Socken stricken ist jetzt auch nicht unbedingt meins, das hat früher die Oma gemacht, und nun habe ich die Sandkastenfreundin als Sockenquelle. Insofern habe ich auch noch mehr als genug Auswahl und selbst die Sockenpaare der 1996 verstorbenen Oma noch nicht durchgelaufen. Sollte jedoch einmal eine Reparatur notwendig werden, werde ich sicher ähnlich wie du vorgehen. Das gezeigte Modell gefällt mir vom Muster her auch sehr gut, kein Wunder dass es Lieblingssocken der Jüngsten sind. Die muss man auf jeden Fall reparieren. Und deine Reparatur hat sie sogar nochmal auf ein neues Designlevel gehoben. Sehr schön geworden sind sie.
    Magst du mir verraten wo ich die Anleitung zu diesen Socken finde? Ab und zu versuche ich mich ja doch selbst am Socken stricken.
    Liebe Grüße, heike

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    1. Blau im Foto ist echt speziell, hier war es Kunst-, Tages- und Sonnenlicht. Da gab es gar keine Anleitung. Eine Idee und Strickerfahrung. Ich liebe Grafisches und habe mir damals auf Karopapier den Fischgrat für Runden aufgezeichnet. Dann war ich frustriert, weil ich die erste Socke mindestens 3 mal neu beginnen mußte. Dieses Muster hat unheimlich Garn geschluckt. Es war immer viel zu klein. Sonst reichen 64 oder auch mal 70 Maschen, da waren es zum Schluß 80.

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Ich freue mich, dass du dir die Zeit genommmen hast vorbei zu schauen und noch mehr über einen Kommentar. Danke!



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