Kofferecken




Für einen Geburtstag habe ich ein kleines Kosmetiktäschchen genäht, mal  wieder aus dem grauen Glencheck. (Foto husch husch im Kunstlicht und unscharf)
Dami der Stand schön stabil ist, wollte ich so kleine Kofferecken nähen. Schwarzes Kunstlackleder fand sich als Rest im Bestand, aber dass ich damit so kämpfen müßte, darauf wäre ich vorher nicht gekommen. Es rutschte und glibberte und gar nix mit Nähen. Selbst Handraddrehen, Stich für Stich brachte kein Ergebnis. Kurz vorm Aufgeben habe ich dann einfach den Kreis aus Papier geschnitten, drübergelegt und dann hat es endlich geklappt. Danach mußte nur noch das Papier abgepiepelt werden.



Bei größeren Formen  müßte man es sicher ankleben, sonst rutscht es. Irgendwo habe ich mal etwas von Teflonfüßen für die Maschinen gelesen. Hat da jemand Erfahrung? Das müßte doch gut haften, oder?

Kommentare:

perlaperla hat gesagt…

Huhu Karen - hast Du von dem Glencheck eigentlich noch grössere Vorräte ;)
Teflonfüsse haften eben nicht - sie gleiten, auf allen - oder fastallen Materialien. Man kann aber auch die Lauffläche des Nähfusses mit milchigem Tesa bekleben, und rundherum die Kanten mit dem Japanmesser sauber abschneiden. Hält nicht ewig, aber - für mal so Ecken? warum nicht... ;)

Das Täschchen ist trotzdem hübsch geworden!

LG Angela

Kerstin hat gesagt…

Ich finde auch, dass das Täschchen hübsch geworden ist und eben mal nicht kunterbunt. Sehr schön.
Teflonfüßchen habe ich, aber noch nicht genutzt. :(
Aber der Tipp mit dem Tesa klingt auch gut.
LG
Kerstin

kaze hat gesagt…

Na, da lag ich ja ganz falsch mit meinem Gedanken, aber vielen Dank für den Tipp mit dem Bekleben Angela!

griselda hat gesagt…

Auch für Wachstuch und echtes Leder ist ein Teflonfuß eine richtig gute Investition.
Das mit dem Tesa war mir neu, ich hab das vor Jahren nur mit Tefloffolie aus dem Baumarkt probiert. Das geht schon, aber ist nur eine Notlösung.....

Du scheinst wirklich einen großen Vorrat an neutralen Stoffen zu haben- machen dich bei Textilien Fraben grundsätzlich nicht so an wie bei Glas oder ist das einfach deine Liebe für klassische Stoffe?

kaze hat gesagt…

@ griselda
Viel einfacher! Meine Schwiemu hat in einer Tuchfabrik gearbeitet und Mitarbeiter konnten auf ein monatliches Kontingent zurückgreifen - fehlerhafte Meterware, die aussortiert wurde. Soviel konnten sie gar nicht verschneidern.Da das alles Wolltuche in Mischungen waren, sind es nur klassische Farben und Muster.Davon hat sie mir irgendwann einen Stapel überlassen, die irgendwie auch abgearbeitet werden wollen.

Lucy in the Sky hat gesagt…

Den Trick mit dem Nähfüßchen-Bekleben habe ich auch schon mit Erfolg ausprobiert, mit Malerkrepp. Das funktioniert merkwürdigerweise, obwohl das Füßchen dadurch nicht glatter wird wie bei Teflon, sondern rauher und griffiger. Auf Leder hat das aber sehr gut bei mir funktioniert, und es kostet nix (ich leibe ja solche einfachen Lösungen).

viele Grüße! Constanze

perlaperla hat gesagt…

Ich hab immer die Nähfüsse in der Schule fürs Ledernähen mit Tesa beklebt, weil die Schule sich nur zwei "echte" Teflonfüsschen leisten wollte. Hat immer gut geklappt!
Man kann auch schlicht ausprobieren, welche Sorte Klebeband auf dem geplanten Material am besten gleitet, und dann das verwenden. Malerkrepp war mir zum Beispiel neu ;)

LG Angela

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...