Textiles im Berliner Doppelpack


 Endlich habe ich es geschafft mir die Berliner Textil-Art anzusehen, die es wohl schon seit 8 Jahren gibt.
Die Vielfalt war groß, das Erlaufen der Räume und Objekte etwas gewöhnungsbedürftig, da Räumlichkeiten einer Schule genutzt werden, die natürlich nicht dem chronologisch geführten Gang eines Museumbesuches entsprechen.
Mit Sicherheit habe ich auch nicht alles gesehen, einmal falsch abbiegen, das wars...

Begeistert hat mich Aisté ausVilnius mit ihrer Leinenkollektion. Überhaupt fand ich die Frauen aus dem Baltikum mit ihren Arbeiten alle sehr frisch und modern. Sie bleiben mir auf alle Fälle in Erinnerung,denn das ist nicht ganz leicht bei der Masse an optischen Eindrücken, die man konsumiert und die Fotografie als Ersatzhirn kann man in diesem Falle nicht bemühen, da es aus verständlichen Gründen untersagt ist, zu fotografieren.

Einmal habe ich artig gefragt, weil ich die Farbenvielfalt der Seidenstoffe einer schönen Münchnerin festhalten wollte. Es sah aus wie Rosen und bei den Farben konnt man sie fast riechen.




Der glückliche Umstand wollte es, dass  an dem Nachmittag das Treffen der berlin modern quilt guild stattfand, gleich um die Ecke sozusagen . So konnte ich einige textile Könnerinnen mit und ohne Blog live erleben und ihre mitgebrachten Arbeiten betasten und bestaunen. Foto am Bildschirm und Original sind schon noch mal ein Unterschied, der lohnt.
Von Nahtzugabe konnte ich die textilen Monatsseiten in echt bewundern und anfassen, sowie von Flohstiche eine fertige und eine Decke im Beginnerstadium.
Leider habe ich gar nicht von allen den Namen mitbekommen, es war eine sehr nette Runde. Ich bedauere schon jetzt, nicht öfter kommen zu können.Über paper piecing konnte ich ein paar Dinge lernen und die tollen großen Quilts, die einge mitbrachten motivieren enorm. Danke!




 Da wir in einem Cafe "Brezelcompnay" gelandet sind, waren wir nicht die einzigen Gäste. Ein paar Männertische äugten imer mal fragend rüber und konnten sich sicher keinen richtigen Reim auf diese buntgemischte Runde machen, die diskutieretn, betasteten, auf dem Schoß eine Näharbeit hatten und gar kein kreischgaggernder Haufen waren, wie es sonst ja schnell bei bei mehr als 10 Mädels eher üblich ist..

Auf der Heimfahrt dann ganz neue Druchsagen im Zug. Man informierte die Fußballfans über den Stand der Dinge. Da sage noch einer der Service der Bahn wird immer schlechter!

Kommentare:

suschna hat gesagt…

Danke für den Rückblick und den Link. Vielleicht kannst du ja noch einmal kommen, wenn wir wieder im Nadelwald sind. Da ist die Atmosphäre etwas konzentrierter. Aber so war es auch schön!

Lucy in the Sky hat gesagt…

Das erste Foto ist klasse, trifft den Geist der Veranstaltung ganz genau: Betonwände, Stoffbanner, eine Uhr und ein Durchfahrtshöhenschild - ein Sammelsurium, bei dem man sich fragt, wie das eigentlich zustande kommt.

viele Grüße!

Angela , Jahrgang 1966 hat gesagt…

Oh, wie beneidenswert- da will ich auch schon seit Jahren!!! hin, bis jetzt ergab sich aber nie die Gelegenheit:-(
Dein Bericht klingt frisch und sehr anregend, und auch die Bilder sprechen für sich!!! Na dann auf einen neuen Versuch im nächsten Jahr- vielleicht treffen wir uns ja...:-))
LG von Angela

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